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Ohne Zeitverzögerung reguliert

03.07.2013 – schnarrenberger„Verzögern Versicherer Leistungen?“ Heute erfolgt die Antwort darauf in Breite und Tiefe bei einem Pressegespräch des GDV in Berlin. In einem mannschaftsstarken Aufgebot von Verbands- und Unternehmensverantwortlichen soll weggeräumt werden, was durch eine Umfrage der Bundesjustizministerin in allen Bundesländern als Sommerloch- und Wahlkampfthema auf Kosten der Versicherer hätte hochgehen können.

Ausgelöst wurde das Politikum durch eine Medienwelle, an deren Anfang der ARD-Film „Die Neinsager“ im Herbst letzten Jahres stand und die sich so massiv fortpflanzte, dass sich Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger in einem profilträchtigen Handlungszwang sah. Sie startete eine Rundfrage bei den Justizverwaltungen der sämtlichen Bundesländer hinsichtlich der Regulierungspraxis der Versicherer. Immer wieder eingehende Beschwerden zeigten, die Konzerne würden Anspruchsteller “in zermürbenden Rechtsstreitigkeiten zur Aufgabe bewegen“. Antwortfrist: 1. Juli, also vorgestern. Ehe nun die die Justizministerin mit ihrer Erhebung Schlagzeilen machen kann, hat der GDV eine 36 Seiten umfassende Stellungnahme als breite Dokumentation öffentlich gemacht.

fuerstenwerth Ergebnis laut Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung des GDV: „Die erhobenen Zahlen und Fakten der Branche zeigen, dass das Konfliktpotenzial zwischen Kunden und ihren Versicherern deutlich geringer ist als es teilweise öffentlich dargestellt wird. Es besteht keinerlei Veranlassung an Regulierungsgrundlagen zu rütteln.“ (Siehe VWheute dabei mit Dossier)

Fotos: Akriesch, GDV

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