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Öffentliche Versicherer müssen heute Farbe bekennen

04.07.2013 – sahlSie sind mit zusammengerechnet 18 Milliarden Euro Prämieneinnahmen nach der Allianz die Nummer zwei auf dem deutschen Erstversicherungsmarkt – die öffentlichen Versicherer, die bis auf historische Exklaven zur Sparkassengruppe zählen. Bedeutende Konzerne gehören dazu wie unter anderem die Versicherungskammer Bayern, die beiden Provinzial-Konzerne Nordwest und Rheinland. Und doch wirkt der Sektor nicht stabil – nicht einmal wegen der Geschäftsverläufe als wegen der strukturellen Komplexität.

Nur mühsam konnte im April eine interne und mediale Mediendiskussion eingedampft werden, in der Sparkassenwelt denke man an die Option eines Ausstiegs aus dem Lebensversicherungsgeschäft. Neben Ulrich Bernd Wolff von der Sahl, Vorsitzender des Verwaltungsrates des Verbandes öffentlicher Versicherer, trat sogar der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, an, um ein an die Medien gelangtes internes Strategiepapier der „Verbandsvorsteher“ als inaktuellen
Diskussionsstand zu klassifizieren. Gleichwohl die Unruhe, wie bei allen Lebensversicherern ausgelöst von dem Dauerzinstief bei gleichzeitig hohen Garantieversprechen, hat seither in dem heterogen-föderalen System der Sparkassenwelt nicht aufgehört. Auf der Jahrespressekonferenz heute um 10.30 Uhr im verbandseigenen Düsseldorfer Sitz wird sich zeigen, inwieweit die Richtungsdiskussion in eine zukunftsfeste Aufstellung mündet. (Siehe VWheute DABEI und DOSSIER)

Foto: Ulrich Bernd Wolff von der Sahl, SV/SparkassenVersicherung

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