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Neustart für die Energiewende

05.08.2014 – kaspar_alexander_150Von Alexander Kaspar.

Viel gescholten, heftig diskutiert: Von den Befürwortern als Heilsbringer gefeiert von den Gegner als De-Industrialisierungsprojekt verteufelt, wurde das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) jetzt einer Reform unterzogen. Erklärtes Ziel von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) war die Beschleunigung der sogenannten Energiewende. Doch das EEG 2.0 ist auch wieder nur ein Zwischenschritt – 2016 ist schon die nächste Novelle mit dem EEG 3.0 in der Pipeline. Damit versucht die Politik Planungssicherheit für Investoren wie die Unternehmen herzustellen. Heute besucht Gabriel Baltic 1, den ersten kommerziellen Offshore-Windpark Deutschlands in der Ostsee, vor der Küste der Halbinsel Zingst.

Die Schwerpunkte der EEG-Novelle 2014 bilden reduzierte Vergütungssätze und die Einführung von Zubaukorridoren in den Bereichen Windenergie, Photovoltaik und Biogas. Damit einhergehend erfolgt der Wechsel von einem Preismodell hin zu einem Mengenmodell. Ab 2016 wird das EEG noch um die Position “Ausschreibung” erweitert, wovon sich die Politik weitere Einsparmöglichkeiten verspricht (siehe POLITICS). Eine Versicherung von Amtsseite gibt es dafür allerdings nicht. Ganz im Gegenteil zur Hannover Rück, die mit ihrem, in den Vereinigten Staaten von Amerika getesteten Produkt “Einsparversicherung” intelligent an die Energiewende andockt und ein neues Produkt lanciert hat.

Fachleute sehen hier vor allen Dingen den Mittelstand in seiner Doppelrolle als großer Energie-Verbraucher sowie als Investor für Energieeffizienzmaßnahmen in einer Schlüsselposition. Um den sich abzeichnenden Flaschenhals zu überwinden, sind neue Allianzen und neue Produkte gefragt. Darauf gibt die Hannover Re schon heute eine Antwort (siehe VERTRIEB).

Links: MÄRKTE

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