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Nervenstränge und Brüsseler Strippen

26.05.2014 – fahnen-bruesselNaturgemäß stehen  diese Woche die Ergebnisse der beiden Wahlen an, die zu Recht als schicksalhaft für die Entwicklung der europäischen Verhältnisse und Rahmenbedingungen  im Binnenraum namens EU und im Anrainerraum ostwärts gewertet werden. Für die Perspektiven und Rahmenbedingungen des Wirtschaftens und Managens prägt sich hier in vielerlei Verästelungen aus, was gerade die Versicherer interessieren muss – Stabilität einerseits und  marktwirtschaftliche Vitalität andererseits, das sind die Nervenstränge.

Dass die jetzt absolvierte Europawahl weithin von der Verdrussmelodie ob ihrer pauschalen Abgehobenheit über die realen, konkreten Weichenstellungen begleitet war, ist verständlich. Aber spätestens ab Dienstag dürfte es ziemlich konkret werden, wenn nämlich die Machtstrippen unter den neuen Mehrheitsverhältnissen gezogen werden. Da geht es um Posten und Personen, aber damit auch um Denkschulen. Ein behördlich durchwirktes Brüssel-Europa, das sein Heil in der Regulierung sucht oder eines, das  sich auch von marktwirtschaftlichen Freiheitsgraden inspirieren lässt. Dieser Lackmustest dürfte schon im Tauziehen um den Chefposten der Kommission ab sofort eine Rolle spielen. Immerhin eine wirksame Blockademacht scheint den eurokritischen Kleinprozentern nicht zuzuwachsen. Erste Reaktionen aus Sicht deutscher Unternehmen und Wirtschaftsverbände bleiben neutral. Aber man wird aufpassen müssen. Alleine die Zinspolitik und deren Folgen gehen an den Nerv des Versicherns. Die Wirtschaftswoche heute in ihrer Titelgeschichte: “Die Bedeutung der Lebensversicherung für die langfristige Geldanlage wird ohnehin überschätzt. So schwanken Aktienkurse kurz- und mittelfristig stark, der Langfristtrend am Aktienmarkt geht aber schon deutlich stablier nach oben. Die garantierte Minirendite bei Neuabschluss einer Lebensversicherung bringt Vorsorgesparern wenig.  So wenig, dass sie im Zweifel darauf verzichten können.” (hkm)

Bild: Die Zusammensetzung des Parlaments der Europäischen Union hat sich seit letzten Sonntag verändert. (Quelle: vwh)

Link: SCHLAGZEILEN

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