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Natur-Phänomene bereits eingepreist?

13.06.2014 – rafael-kurz-150Von Rafael Kurz.

Sind die Schadenmodelle akkurat und die aktuellen Unwetter in den Tarifen bereits eingepreist? Müssen wir uns auf weitere Unwetter im Verlauf des Sommers einstellen oder handelt es sich bei den extremen Unwettern über Pfingsten um Einzelphänomene? Die Katastrophenmodellierung hat über die Jahre komplexe Simulationen entwickelt, die Schäden möglichst korrekt und schnell vorhersagen sollen.

Fakt ist, dass Elementarereignisse sich kaum noch in unberührten Gegenden ereignen, so dass die Schadenaufwendungen im Vergleich zur Vergangenheit angestiegen sind. Das gibt die Forschungsstelle aktuarielle Modelle und Methoden im Risikomanagement und die Deutsche Aktuarvereinigung den Teilnehmern ihres Symposiums an die Hand. Es geht heute in Köln um die generelle Versicherbarkeit von Man Made Risiken wie die Folgen der Terroranschläge des 11. September beispielsweise, Epidemien und mehr (siehe VORSCHAU). Gerade auch bei Extremereignissen in der Personenversicherung spielt die hohe Versicherungsrate heutzutage eine keineswegs geringe Rolle.

“Wo liegen die Nutzen und Grenzen computergestützter Simulationsmodelle?”, fragt Eberhard Müller, Chief Risk Officer der Hannover Rück. Er gibt einen exklusiven Einblick (siehe DOSSIER), wie sich derartige Modelle der Schadenermittlung im Realitätscheck bewähren. Den gesunden Menschenverstand ersetzt kein Modell, lautet ein zentrales Ergebnis. In diesem Sinne handelt die Zurich, die sicher auch in die Simulation von Risiken investiert, sich dafür aber auch in der Vorsorge elementarer Schäden engagiert (siehe UNTERNEHMEN).

Letztendlich steht und fällt ein Modell mit der Datenqualität, der herangezogenen Fakten. Dass Aktuare sich an die Fakten halten, beweist die Terminierung des Symposiums. Denn der Freitag, der 13., ist kein Unglückstag rein statistisch gesehen (siehe POLITICS).

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