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Marketing meist bloßes Anhängsel des Vertriebs

13.08.2013 – berneckerMarketing muss in der Vorstandsetage verankert sein. Diese Forderung erhebt Michael Bernecker, Chef des Deutschen Instituts für Marketing, in der aktuellen Ausgabe der Versicherungswirtschaft.

Bei den meisten Versicherern ist das Marketing bloßes „Anhängsel des Vertriebs“, sagt Bernecker in dem Interview, „mit nicht sehr überzeugenden Ergebnissen“. Der Marketingimpuls gehört seiner Meinung nach bereits in die
Entwicklungslabors hinein. Nur so könne man verhindern, dass neue Produkte am Markt vorbei zielen. In der Versicherungsbranche funktioniere das noch nicht. Nach Berneckers Einschätzung sind die Marketingleute der Versicherer in der strategischen Unternehmensführung nicht immer ausreichend ausgebildet. Es fehle vielfach an strategischem Denken. Den Versicherern macht die Voll-Kasko-Mentalität zu schaffen, die sich in übersteigerten Erwartungen an den Staat äußert. Die Versicherer ruft er dazu auf, diesem Informationsklima entgegen zu wirken. Hauptpunkt: Der richtige Stellenwert im Unternehmen, nur dann „wirkt Marketing nachhaltig werttreibend.“

Foto: Michael Bernecker, Chef des Deutschen Instituts für Marketing (Quelle: Deutsches Institut für Marketing)

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