Versicherungswirtschaft-heute

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Management-Challenge: Internationalisierung

01.08.2013 – versicherungswirtschaftIn der heute erscheinenden neuen Ausgabe der Versicherungswirtschaft behandelt der Titelreport Anstrengungen und Erfolge der deutschen Versicherer auf den internationalen Märkten. Der Druck über die enger werdenden heimischen Märkte hinauszugehen wächst. Doch die Anforderungen, neue Absatzpotentiale „draußen“ zu erschließen, sind vielfältig.

Zahlreiche deutsche Versicherer suchen den Weg über die Grenzen. Beliebt ist der osteuropäische Markt. Die Gothaer zum Beispiel machte einen Vorstoß und erwarb einen maroden polnischen Kfz-Versicherer. Kurze Zeit später kaufte das Unternehmen in Rumänien zu. Jetzt hat die Gothaer die Türkei, Russland und die Ukraine im Blick. Die Talanx kaufte die polnische Warta und ist nun der zweitgrößte Versicherer im Land. Dass aber ein Auslandsengagement nicht immer einfach ist, erlebten Allianz und Ergo. Im Kfz-Geschäft mussten sie Lehrgeld bezahlen, weil sie nicht einkalkulierten, dass das Geschäft in der Türkei und Russland einem kaum mehr nachvollziehbaren Wettbewerb unterliegt und die Fahrweise der Autofahrer auf den Straßen einen besonderen Aufwand bei der Schadenregulierung erfordert.

Christoph Wolf, Vorstandsmitglied der InterRisk war drei Jahre für die Vienna Insurance Group in der Ukraine tätig. Er bestätigt im Interview mit der Versicherungswirtschaft, wie entscheidend das Wissen über den lokalen Markt, die rechtlichen wie auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingen sind. Daraus resultiere, “wie man den Kunden anspricht, wie man die Kunden bestmöglich serviciert”. Dazu gehöre die Begeisterung der Manager “in einer anderen Sprache und mit anderen Auffassungen zusammenzuarbeiten”.

Auch das Versicherungsland Deutschland selbst ist trotz niedriger Margen Anziehungspunkt für ausländische Versicherer. Laut Bafin meldeten sich im Jahr 2012 sieben Lebensversicherer aus dem EWR-Raum zum „Dienstleistungsverkehr“ in Deutschland an. In der Schaden-/Unfallversicherung gründeten drei Versicherer eine neue Niederlassung in Deutschland.

Der besondere Blick der deutschen Versicherer ist nun auf die Marktchancen in den Schwellenländern gerichtet. Das riesige Potential lockt: Denn der Anteil der Schwellenländern am globalem Prämienaufkommen liegt bereits bei 16 Prozent, Tendenz steigend (Siehe DOSSIER).

Foto: Titelthema der aktuellen Versicherungswirtschaft (Heft Nr. 15/1.August): Lockruf Weltmarkt (Quelle: vw)

Link: Einzelheftbestellung im Verlag Verlagsversicherungswirtschaft

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