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Liverani verpasst der Generali neue Struktur

22.05.2015 – BaltzerEin Kommentar von Christoph Baltzer.

Gestern Abend erklärte Giovanni Liverani im Schloss Bensberg etwa 300 Führungskräften der Generali seinen neuen Kurs. Generali-Chef Mario Greco knüpft große Hoffnungen an den deutschen Markt. Doch um dies realisieren zu können, muss vieles smarter werden.

Es werden wohl nicht die letzten großen Veränderungen sein, die den Generali-Mitarbeitern in Deutschland bevorstehen. Die Digitalisierung bricht alte Strukturen auf, wer sich dem nicht stellt, droht ins Abseits zu gelangen. Der Umzug der Holding von Köln nach München ist aus Sicht der Italiener nachvollziehbar. Sie hatten ja schon so ihre Probleme mit dem Standort Hamburg gehabt. Mit dem Umzug wird München als Versicherungsstandort Nummer eins in Deutschland wohl endgültig die Nase vor den Kölnern haben.

Liverani rührt nicht an den Vertriebsstrukturen. Aber auch das ist vielleicht nur eine Frage der Zeit. Allzu viel hat man den traditionsbewussten Vermittlern in den vergangenen Jahren schon zugemutet. Die Kölner Holding soll mit einer neuen Holding in München zusammengeführt werden, lässt Liverani mitteilen. Genauer will er sich nicht festlegen. Wahrscheinlich wird die DVAG weiter an Einfluss verlieren. Sowohl Andreas als auch Reinfried Pohl jun. sitzen derzeit im Aufsichtsrat der Kölner Holding. Ob sie demnächst nach München fahren werden, ist nicht ausgemacht.

Siehe UNTERNEHMEN und KÖPFE.

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