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Künstliche Intelligenz als existenzielles Risiko

12.04.2016 – Gorilla_Bernhard Paessens_pixelioFür den Philosophen Nick Bostrom ist die künstliche Intelligenz ein existenzielles Risiko. Bei der kommenden Revolution stehe gar die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel. Ob auch Versicherungsvermittler als gefährdete Spezies wie einst Gorillas ihr Schicksal aus der Hand geben müssen, ist heute Thema in Köln.

Nick Bostrom sieht die Entwicklung einer künstlichen Intelligenz als größtes Risiko für die Menschheit. “Genau wie das Schicksal von Gorillas heute stärker von uns Menschen als von Gorillas selbst abhängt”, werde das Schicksal der Spezies Mensch künftig von maschineller Superintelligenz bestimmt.

Wenn es nach einer aktuellen Prognose von NZZ Folio geht, sind Lastwagenfahrer, Börsenhändler, Ärzte, Übersetzer, Psychotherapeiten, Lehrer und Kundenberater diejenigen, die sich schnellstmöglich nach einem neuen Job umschauen müssten. Denn Robotautos, Algorithmen, autonome Fahrzeuge, künstliche neuronale Anamnese-Netzwerke könnten hier bald schon wesentlich effizienter arbeiten. Nicht in den Top-Ten aufgeführt ist das Berufsbild des Versicherungsvermittlers.

Bernd Knof, COO von Aon, kennt die Herausforderungen der digitalen Transformation im Maklergeschäft, erklärt seine Ansätze im Interview und beim MCC-Kongress “Versicherungsvertrieb der Zukunft”. (siehe DOSSIER)

Dort steht auch zur Debatte, inwieweit die gesamte Gattung der menschlichen Vermittlung von Versicherungsprodukten durch Verkaufsroboter gefährdet wird. (ku)

Bildquelle: Bernhard Paessens/ pixelio

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