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Konsumlaune versus Spareifer

30.07.2013 – Heute legt die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) den aktuellen Konsumklimaindex vor. Erwartet wird ein weiterer Anstieg der sommerlichen Ausgabelaune der Verbraucher. Schön für die Stabilisierung der Konjunktur, weniger schön für die Bereitschaft zum Vorsorgesparen.

Im Juli kletterte die Konsumlust der Deutschen nach Angaben des Marktforschungsinstituts auf den höchsten Stand seit September 2007. „Die Deutschen geben ihr Geld lieber aus, als es bei den niedrigen Zinsen auf die Bank zu bringen oder in die Vorsorge zu stecken“, so die Nürnberger Forscher. Die Folge ein Rekordtief an Sparneigung. Immerhin stimulieren die niedrigen Hypothekenzinsen viele private Haushalte zum Immobilienerwerb, was allerdings wiederum langfristig die verfügbaren Einkommensanteile etwa für die Altersvorsorge einschränkt. Ohnehin ist seit Jahren eine Entwicklung zu konstatieren, dass vor allem durch Abgaben, administrative Preiserhöhungen und auch allgemeine Teuerung bei steigendem Konsum immer weniger Geld auf die hohe Kante gelegt wird und naturgemäß auch die Bereitschaft zu langfristigen Bindungen wie etwa Lebensversicherungsverträgen sinkt.

Link: Der aktuelle Konsumklimaindex

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