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Kollateralnutzen von Regulierung: Optimierung des Geschäftsmodells

06.03.2015 – Solvency_DeuragVersicherer aufgepasst: Die Bürde der Regulierungsvorschriften kann dazu genutzt werden, sich gegenüber der Konkurrenz einen Vorteil zu verschaffen. Heute passiert das Jahrhundertprojekt Solvency II den Bundestag. Die technische Umsetzung der Regulierungspflichten kann als Kollateralnutzen die zeitnahe Optimierung der Geschäftsmodelle liefern.

Das Abhaken des Pflichtenhefts zum Mammutwerk der Regulierung kann zur Strategieanpassung genutzt werden und gleichzeitig den digitalen Wandel im Versicherungsunternehmen befördern, lautet die Arbeitsthese von Versicherungsexperte Thorsten Hein (siehe KÖPFE). Werden die Prozesse richtig integriert, resultiert daraus so ziemlich das Gegenteil von “Ins-Abseits-Regulieren.”

Auch wenn das Phasing-In läuft: ab kommenden Jahr startet Solvency II dann offiziell. Der Start war einst gar für 2007 vorgesehen. Es reichte immerhin für das Einreichen des ersten Gesetzesentwurfs (siehe DOSSIER)

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Infrastruktur: Verbraucherschützer warnen vor versteckten Subventionen für Lebensversicherer
Die Verbraucherzentralen warnen davor, Öffentlich Private Partnerschaften (ÖPP) zur Finanzierung von Verkehrswegen nicht zu versteckten Subventionen für Lebensversicherer verkommen zu lassen. Der GDV entgegnet der Kritik.

Allianz Deutschland verbucht Rekordjahr
Die Allianz Deutschland hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 einen Rekordumsatz von 32,1 Mrd. Euro (Vorjahr 29,9 Mrd.) erzielt. Zudem stieg das operative Ergebnis um 63,6 Prozent auf 2,6 Mrd. Euro (2013: 1,6 Mrd. Euro). Auch beim Jahresergebnis gab es ein deutliches Plus von 27,0 Prozent von 1,1 Mrd. auf 1,4 Mrd. Euro.

Beschäftigte investieren 9,5 Mrd. Euro in die bAV
Die Beschäftigten in Deutschland haben im Jahr 2012 durchschnittlich etwa 362 Euro in die betriebliche Altersvorsorge (bAV) investiert, Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, entspricht dies etwa 0,9 Prozent des Bruttojahresgehalts. Hochgerechnet auf alle Beschäftigten entspricht dies einem Volumen von etwa 9,5 Mrd. Euro.

Bildquelle: vwh

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