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Koalitionsdiskussion: Gedämpfter Paukenschlag à la Merkel

19.08.2013 – merkel-18-08-13Wenn sich FAZ und Bild zusammentun und ausgerechnet noch am Wochenende publizistische Energie und Breitenwirkung erzeugen, dann ist Höhe und Breite der politischen Diskussion in der kommenden Woche bestimmt, dann verändert sich etwas im Informationsklima des Landes.

Im Interview mit der FAZ hatte die CDU-Vorsitzende Angela Merkel trocken verlautbart, sie schließe „eine abermalige Koalition mit der SPD“ nicht aus und trat damit eine Diskussion in den Zeitungen und Nachrichten los, die diese Woche die zahlreichen Wahlkampfauftritte begleiten wird. Unter Überschrift „Zur Not Schwarz-Rot“ meldeten sich in der gestrigen Sonntagszeitung prompt eine Reihe prominenter SPD-Politiker zu Wort, die den strikten Kurs der Ablehnung einer großen Koalition ihres Kanzlerkandidaten relativierten. Natürlich reagierte auch die eventuellen Bündnispartner, die Grünen auf der einen und die FDP auf der anderen Seite „not amused“.
Unter der Überschrift „Merkels Treue“ kommentierte Bild am Sonntag voller Respekt Merkels Streich, der den „ohnehin schwachen Kanzlerkandidaten der SPD“ weiter schwäche, und ihr alle Optionen eröffne. Zugleich warnte aber das Blatt davor, dass eine nochmalige große Koalition zum „Krawallbündnis“ würde, von dem Wirtschaft und Gesellschaft nicht viel Gutes erwarten dürften. In der Tat: Wenn man die Positionen von Rot und Schwarz nur in Sachen Finanzen, Versicherung und Vorsorge übereinander legt, deckt sich wenig (s. auch DOSSIER).

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