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Keine lauten Töne

09.07.2014 – stanczyk_150Von Michael Stanczyk.

In Zeiten turbulenter Märkte und umbrechender politischer Rahmenbedingungen mit veränderten Arbeitsstrukturen stehen qualifizierte Fachkräfte für die Schnittstelle zwischen Unternehmensfunktionalität und –identität. Aus personalpolitischer Perspektive geht es für die Versicherer, trotz ambivalenter Attraktivität der Gesamtbranche, künftig aber nicht nur um den Wettbewerb um High Potentials.

Mindestlohn, Rente, Frauen in Aufsichtsräten: In hohem Maße werden gegenwärtige Entscheidungsprozesse des Arbeitgeberverbandes für das Versicherungsgewerbe (AGV) vom politischen Umfeld beeinflusst. Wie so häufig geht es neben der adäquaten Bezahlung um ein soziales Arbeitsklima. Gewerkschaften weisen auf den kontinuierlichen Stellenabbau in der Versicherungsbranche und die Verschärfung der Leistungsdichte durch fortwährenden Produktivitätsdruck hin. 2013 ging die Gesamtbeschäftigung auf 212.700 Mitarbeiter zurück, wie der AGV in seinen Statistiken aufzeigt. Laute Töne sind von Seiten des Verbandes nicht zu erwarten. Das Innenleben des AGV ist geprägt von Bemühungen um konstruktive Lösungen − der Tarifpartner Versicherungswirtschaft hat eine traditionelle Reputation.

Indes wird die verbindliche Implementierung zukunftsorientierter Handlungsstrategien vor dem Hintergrund zunehmender Regierungsmacht aus Brüssel kein leichtes Unterfangen sein. Neue Impulse, Perspektiven und Postulate kommen auf der heutigen AGV-Mitgliederversammlung in München.

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