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Kapitalanlagepolitik – Renaissance der Immobilie?

01.10.2013 – BurohausNoch vor zehn Jahren verkauften viele Versicherer ihre Wohnungsbestände, um politischen Risiken zu entgehen. Auch der vergleichsweise hohe Verwaltungsaufwand wurde als Grund genannt. Heute wird wieder gekauft.

Zwar sind die Renditen in diesem Bereich mit drei bis vier Prozent mager, aber immerhin dienen diese Anlagen als Vermögenssicherung. Höhere Renditen sind im Einzelhandel möglich. Ob allerdings dort tatsächlich bessere Renditen erzielt werden, sagt Stephan Bone-Winkel, Honorarprofessor für Projektentwicklung am Institut für Immobilienwirtschaft der Universität Regensburg, in der heute neu erscheinenden Ausgabe der Zeitschrift Versicherungswirtchaft, „hängt stark davon ab, welche Art von Handelsimmobilie gewählt wird – ob zum Beispiel Geschäftshäuser in 1a-Lage oder etwa Fachmärkte und Nahversorger. Geschäftshäuser, so seine Meinung, scheinen aus Investorensicht das stabilste Investment darzustellen. Generell sollte auch bei Einzelhandelsobjekten beachtet werden, dass diese nicht ohne Risiko sind. Steht die Verlängerung von Mietverträgen an, komme „die Verhandlungsmacht der Mieter zum Tragen – häufig mit dem Ergebnis sinkender Mieten”. Überdies drohe eine weitere Gefahr. Der Handel ist im Umbruch und die Bedeutung des Online-Handels wächst. Eine chancenreiche Alternative sind gemischt genutzte Gewerbeobjekte mit Büros, Fertigungsstätten, Lagern, Service- und Distributionszentren sowie Lager. (Siehe DOSSIER)

Foto: Gemischt genutzte Gewerbeimmibilien werden bei institutionellen Investoren immer beliebter (Quelle: Fotolia)

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