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Kapitalanlagen – Versicherer suchen strategische Lösungen

07.11.2013 – Heute legt die Allianz unter Leitung ihres Chef-Volkswirts, Michael Heise, um 10.30 Uhr ihre gesamtwirtschaftliche Prognose für Deutschland und die Eurozone vor. Unabhängig wie sich die Konjunktur entwickelt, fordert das anhaltend niedrige Zinsniveau besonders die Lebensversicherer mit ihren Garantien heraus.

Deshalb rückt renditeorientierte Anlagepolitik, in dem für Versicherer möglichen Rahmen, in den Vordergrund strategischen Managements. Die  Allianz offenbarte kürzlich, ihre Anlagen in Aktien, Immobilien, Private Equity-Fonds, aber auch in Finanzierungen zum Beispiel von Windparks ausbauen zu wollen. Derzeit sind die deutschen Versicherer mit rund 85 Prozent in festverzinslichen Anlagen investiert. Zwischen fünf und zehn Prozent macht der Immobilienanteil aus. Fünf Prozent werden in alternative Anlagen, zu denen auch Aktien gezählt werden, sowie in erneuerbare Energien und Infrastrukturprojekte investiert.

Für viele Versicherer ist ein Einstieg in diese alternativen Investments noch wenig attraktiv. Denn nach den Konzepten von Solvency II müssen alternative Anlagen wie Aktien, erneuerbare Energien und Infrastrukturprojekte mit bis zu 49 Prozent Eigenkapital unterlegt werden. Bei Investitionen zum Bespiel in einen Windpark ist daher von zentraler Bedeutung, wie das Engagement verbrieft wird. Handelt es sich um eine Finanzierung in Form von Schuldscheindarlehen, muss deutlich weniger Eigenkapital bereitgestellt werden.

Um diese Fragen und  Kapitalanlagestrategien insgesamt geht es heute auch im Fachkreis Kapitalanlagen & Asset Management der Vereinigung der Betriebswirte (VVB) auf einer Tagung bei Generali Investments. Thema: „Nachhaltige und alternative Anlagen – kommt 2014 die Zinswende? (ki)

Siehe DABEI und DOSSIER

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