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Jürgen Klopp will Veränderung, DVAG bleibt treu

16.04.2015 – klopp_dvagIrgendwo muss es ja noch Verlässlichkeit geben. Die Versicherungsbranche macht es vor – sogar auch in den Vertrieben. Den mit dem Noch-Borussentrainer soeben ausgemachten Partnerschaftsvertrag hält die DVAG aufrecht, auch wenn bislang niemand weiß, wohin die Reise mit “Magic-Kloppo” geht – unter Umständen ins Nirgendwo. Der gemeinsame Weg soll – zumindest vorerst – weitergehen.

Vor den Risikomanagern liegt jedenfalls noch ein langer Weg, Schadenereignisse für die Wirtschaft im Vorfeld verlässlich zu erfassen, sagt zumindest DVS-Chef Rüdiger Auras. Das Risiko der Vernetzung der Industrie, Identifizierung von Schlüsselindustrien, Prozessabläufen und internationalen Wertschöpfungsketten belastet Versicherer. Zum heutigen Tag der Logistik rücken globale Lieferketten in den Fokus.

Das weltweite Frachtvolumen wird sich bis 2050 vervierfachen. Reibungsloser Ablauf kann versichert werden. Internationale Versicherungsprogramme für Logistik sind gefragt, sagt Hubert Valder, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des Deutscher Speditions- und Logistikverband e. V. (DSLV), im Interview mit VWheute (siehe DOSSIER) – und auch ein Thema des deutschlandweiten heutigen Tages der Logistik.

Allerdings ist es eine Sisyphusarbeit, die komplette Supply Chain inklusive ihrer möglichen Risiken in den Blick zu nehmen, sagte jüngst Rüdiger Auras, Geschäftsführer des Deutschen Versicherungs-Schutzverbands gegenüber VWheute (siehe MÄRKTE).

Die Erweiterung der versicherten Gefahren auf Elementarschäden und die Globalisierung der Wirtschaft macht die Deckung von Rückwirkungs- und Abnehmerschäden brisant. (ku)

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Bild: Jürgen Klopp (Quelle: DVAG)

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