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Insuretechs: Cashcows oder Möchtegerne?

20.01.2016 – Top_Tim Reckmann_pixelioFintechs stehen nicht im Widerspruch zum hochgradig regulierten Versicherungsmarkt, glaubt Sascha Noack. Der Vertriebsexperte der Versicherungsforen Leipzig ist der Ansicht, das sich beim Thema Fintechs eine kontroverse Debatte lohnt. Er ist überzeugt davon, dass der Markt diese braucht. Wenn sich Luxemburg zudem zum Fintech-Cluster entwickeln will, geht es offenbar um nachhaltiges Potenzial.

Eine Fintech-Konferenz im Großherzogtum nahm der luxemburgische Wirtschaftsminister Etienne Schneider zum Anlass, Start-ups “eine aufgeschlossene Gesetzgebung” sowie die Co-Finanzierung von Forschungsvorhaben zu versprechen. Es geht um innovationsfreundliche Regulierung. (siehe POLITICS)

Auch die Bafin hat hierzulande bereits erkannt, Innovationen einerseits nicht durch zu strenge Vorgaben im Keim zu ersticken. Gleichzeitig geht es aber für Felix Hufeld und sein Team darum, zu verhindern, dass diese Innovationen Aufsichtsgrundsätze aushebeln. Fintechs arbeiten nicht im luftleeren Raum, stellt die Versicherungsaufsicht klar.

Dass Fintechs aber nur mit Wasser kochen und dass Versicherer eigentlich alles können, was Start-ups machen, stellt Sascha Noack in einer Thesensammlung zum Thema heraus. (siehe MÄRKTE)

Der Konkurrenzdruck nimmt tatsächlich zu: Der Frage, ob Versicherer bewusst bei der Umsetzung von Bipro bremsen, geht Wigbert Tabarelli nach. (siehe VERTRIEB)

Die einen sehen die jungen Markteilnehmer tatsächlich als revolutionäre und innovative Cashcows, die die Branche in ihren Grundmauern erschüttern, andere bewerten sie schlicht als überschätzte Möchtegerne mit ineffizienten Geschäftsmodellen und unausgereifter Technologie, denen es an Nachhaltigkeit und Mehrwert mangelt.

Einer, der sich seine Lorbeeren in jedem Fall schon verdient hat und international für Aufsehen sorgt, ist Tim Kunde von Friendsurance. Er zeigt im Rahmen der Serie @home zentrale Einblicke in sein Arbeitsgerät. (siehe KÖPFE) (ku)

Bildquelle: Tim Reckmann / pixelio.de

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Bei der Innovationskonferenz Digital-Life-Design (DLD) dreht sich alles um die Digitalisierung und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Wirtschaft und deren Interaktion. Allianz-Chef Oliver Bäte legte bei der diesjährigen DLD-Konferenz dar, was Versichern im digitalen Zeitalter bedeutet. Gleichzeitig gab die Allianz die Übernahme eines Teils des Firmenkundengeschäfts von Aegon bekannt.

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