Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

In Einheit anders

04.10.2013 – foto-deutschlandfahneDer Tag der deutschen Einheit, dessen hochoffizielle Feier gestern in Stuttgart mit den Spitzen der vereinigten Bundesrepublik Deutschland stattfand, warf auch Schlaglichter auf  die Unterschiede zwischen den alten Bundesländern und denen, die jetzt im 23. Jahr stehen. Das gilt gerade auch für die Unterschiedlichkeit der Erwerbs- und damit Versichertenbiographien.

Die für die vergangene Legislatur im Koalitionsvertrag festgeschriebene Rentenangleichung von Ost und West etwa ist unerledigt geblieben. Jetzt steht sie als Stoff für die anstehenden Koalitionsverhandlungen inmitten neu entfachter Forderungen (Siehe Politics). Nur: Altersvorsorge – ob privat oder gesetzlich – hängt ab von der finanziellen Lebensplanung im Zuge des Erwerbslebens. Zur Sicherung des Lebensstandards setzen die Bürger im Westen mit 57,7 Prozent – trotz des lang anhaltenden Booms der Lebensversicherung nach der Einigung auf immer noch mehr auf den Aufbau einer privaten Altersvorsorge als die Landsleute im Osten (47,6 Prozent). Dies hängt wesentlich damit zusammen, dass die Lebensversicherung als Vorsorge für Hinterbliebene eines Hauptverdieners in den neuen Ländern nicht die Rolle spielt. Man geht weithin von Doppelverdiener-Verhältnissen aus. Dies wiederum verbessert das  gesetzliche Renteneinkommen und den Lebensstandard im Ruhestand.

Im Bereich der Schadensversicherung zeigten die zwei Sommerfluten, dass man  in den neuen Bundesländern bei solchen Risiken geneigt ist sich eher auf die Hilfe des Staates im Schadenfalle zu verlassen, als in einen passenden Versicherungsschutz  zu investieren.

Foto: Noch weht der Wind in West und Ost unterschiedlich (Quelle: ak)

Link: DOSSIER

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten