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Hidden Champions in der Biometrie

24.02.2016 – Singer_Vers_LeipzigDie Innovationen in der Absicherung biometrischer Risiken sind sowohl auf der Produkt- als auch auf der Prozessseite zu erwarten, stellt Alina Singer fest, Geschäftsführerin der Vers Leipzig. Zur heutigen Biometrie-Konferenz in Köln weist sie auf Vorteile qualifizierter Risikoprüfung und geht ein auf die Hidden Champions ein, die den Vertrieb ankurbeln können:

In Zeiten niedriger Zinsen, gesättigter Märkte und steigenden regulatorischen Drucks steht die Versicherungsbranche vor der Herausforderung, neue Wege zu beschreiten und neue Geschäftsfelder zu erschließen. Einen Paradigmenwechsel im Umgang mit Endkunden kann eine qualifizierte Risikoprüfung am Point of Sale bringen, wie von Joachim Geiberger, Inhaber von Morgen&Morgen propagiert (siehe VERTRIEB).

Einen echten Mehrwert für den Kunden bieten außerdem Konzepte, die die neuen technologischen Möglichkeiten im Vertriebsprozess, Transparenz dem Endkunden gegenüber und den Ansatz “Smart Insurance”, der eine flexible und individuelle Absicherung biometrischer Risiken ermöglicht, erfolgreich verbinden. So ein Konzept ist das neue Produkt der Ideal: Universal Life hat mit Vorstand Olaf Dilge das Potenzial, die Altersvorsorge zu revolutionieren. (siehe DOSSIER) Auch Dread Disease stellt eine Möglichkeit dar, eine Marktlücke zu schließen.

Viele Versicherer aber leiden unter den Sünden der Vergangenheit. Fusionen und Übernahmen haben hier statt Synergien zu Mehraufwand geführt (siehe MÄRKTE).

Bild: Alina Singer, Geschäftsführerin der Vers Leipzig, gehört zu den Organisatoren der Konferenz “Zukunft Biometrie”, die heute von Fred Wagner vom Institut für Versicherungslehre, Uni Leipzig, eröffnet wird. (Quelle: Vers Leipzig)

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Infrastruktur: Geschenk für Versicherer trotz leerer Pipeline?
Heute will Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) seine Pläne für die Autobahngesellschaft weiter konkretisieren. Gestern präsentierten bereits die Landesverkehrsminister ihren Gegenentwurf, der eine reine Finanzierungsgesellschaft vorsieht. Kritiker formieren sich gegen den Plan, Versicherern und Pensionsfonds hier Anlagemöglichkeiten zu eröffnen.

Swiss Re setzt auf Speziallösungen
Angesichts des Ratenverfalls fokussiert sich die Swiss Re auf Spezialgeschäft. Bei der Erneuerung ist es den Schweizern auf diese Weise gelungen, die Beitragseinnahmen leicht zu steigern. Im vergangenen Jahr ging der Umsatz des Rückversicherers zurück, doch dafür stieg der Gewinn. “Wir sehen attraktive Geschäftsmöglichkeiten vor allem in Tailor Made Solutions und Hochwachstumsmärkten”, sagt Konzernchef Michel Liès.

Schadengipfel sucht neue Managementansätze
Rund 0,6 Prozent aller Schadenfälle im Kompositbereich (von insgesamt etwa 24. Mio. Fällen) werden prozessiert. Das hört sich zwar wenig an, sind aber bei jährlich 150.000 Prozessen auf den Tag umgerechnet 411 Verfahren. Zu viele für die Branche und zuviel für das Image. Darüber waren sich Referenten und Experten auf dem vom Euroforum veranstalteten Münchener Schadengipfel einig. Nur wie damit umgehen? Darüber gab es unterschiedliche Vorstellungen.

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