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Baustelle Generali

22.07.2014 – BaltzerVon Christoph Baltzer.

Alle Hände voll zu tun hat das Management der Generali. In Köln arbeitet man an einem Konzept dafür, wie Volksfürsorge und Generali-Vertrieb unter einem Dach funktionieren könnten. Im Interview mit VWheute-Korrespondent Wolfgang Otte gibt Dietmar Meister Einblicke in die Strategie der Generali nach der Verabschiedung des LVRG.

Baustellen gibt es genug, sowohl in Köln für Dietmar Meister, Vorstandsvorsitzender der Generali Deutschland, als auch in Triest für Konzern-Chef Mario Greco. Meister hat mit der Neuaufstellung des Deutschland-Vertriebs so etwas wie die Quadratur des Kreises vor sich. Greco treibt die Frage um, welche Rolle die DVAG nach dem Tode des Unternehmensgründers Reinfried Pohl spielen soll. Nach dem Tode seines Vaters Reinfried übernimmt Andreas Pohl de facto die Führung der DVAG, aber fraglich ist, ob er die gleiche intellektuelle und emotionale Kraft hat wie sein Vater. Der Druck des Generali-Konzerns wächst, weil es Mario Greco nicht gerne sieht, dass ein Unternehmen, welches nicht voll zum Konzern gehört (60 Prozent Fam. Pohl, 40 Prozent Generali), so eine wichtige Rolle spielt. Generali Deutschland wird als Reaktion auf die Stärke der DVAG die Volksfürsorge mit dem Generali-Vertrieb verschmelzen. Im ersten Halbjahr nächsten Jahres soll der Umbau beginnen, kündigt Meister an. Der Teufel liegt im Detail. Von Hamburg nach München sind es 800 Kilometer, weiter geht es in Deutschland kaum. Ebenso weit voneinander entfernt sind Generali und Volksfürsorge im Hinblick ihrer Unternehmenskultur. Unbekannt ist bislang, wie die neue Einheit konkret aussehen soll. Wie Meister über das LVRG und  Garantieprodukte denkt, lesen Sie im beigefügten DOSSIER.

Siehe auch MÄRKTE und UNTERNEHMEN

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