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German Run-Off Forum 2014 in Köln gestartet

04.04.2014 – runoff_koeln_refocus_2014Aktuelle Fragen zu IT, Datenschutz, Rückversicherung und Transfers von Versicherungsaltbeständen in der Leben- und Sachversicherung werden ab heute in Köln diskutiert. Refocus führt die deutsche Branchenveranstaltung für die Run-off Industrie weiter, welche die traditionell im Frühjahr stattfindenden Veranstaltungen in den wichtigsten europäischen Versicherungsmärkten komplettiert.

Eine bis 2011 in Köln durchgeführte Veranstaltung für die Run-off Industrie kehrt in gewandelter Form an ihre Geburtsstätte zurück. Nach einem zweijährigen Ausflug an die Isar wird heute eine neue Branchenveranstaltung für Altbestände im Hilton Hotel in Köln zu Gast sein. Das “German Run-Off Forum 2014″ wurde verschlankt und thematisch erweitert. Die inhaltliche Ausrichtung reicht von Compliance, Recht, aktuariellen Themen, Schadenbehandlung, Finanzierung bis hin zur Informatik – alles praxisorientiert und im Kontext von Versicherungsaltbeständen. Nebst Referaten erfahrener Manager der deutschen Versicherungs- und Rückversicherungswirtschaft darf der Teilnehmer an dieser Veranstaltung genügend Raum für Beziehungspflege und persönlichen Austausch bei einem Mittagessen und Cocktail nach der Veranstaltung erwarten. Die Veranstaltung wird von Axa Liabilities Managers, BearingPoint, Compre, Effisoft, Ernst & Young, Heuking Kühn Lüer Wojtek und Swiss Re unterstützt und von Refocus (www.refocus.ch) organisiert. Refocus ist ein unabhängiges Beratungsunternehmen für die Rückversicherungs- und Run-off Industrie mit Sitz in Zürich in der Schweiz. Refocus organisiert seit vielen Jahren das Swiss Run-Off Forum, die wichtigste Veranstaltung für den Schweizer Run-off Markt. Daneben organisiert Randall & Quilter am 7. und 8. Mai ein ‚Rendez-Vous‘ in Brighton für den englischen Markt.

Mit dem Umzug zahlreicher (Rück-)Versicherer von Bermuda in die Schweiz und den zu erwartenden Veränderungen im Rahmen von Solvency II hat der Umgang mit Altbeständen in den Portfolios europäischer Versicherer eine neue Dynamik bekommen. Angesichts langer Verjährungsfristen von 30 Jahren und der Kumulierung von Schäden in der Haftpflichtversicherung im „loss occurrence“-Konzept über mehrere Zeichnungsjahre hinweg fragen sich viele deutsche Sachversicherer, wie sie Altbestände kontrolliert abwickeln können (siehe DOSSIER). Insbesondere bei schwierigen Risiken wie Haftpflicht für Umweltschäden, ärztliche Kunstfehler und Konsumgütern aller Art sind innovative Finanzierungs- und Absicherungskonzepte gefragter denn je. Traditionell werden Lösungen wie Rückversicherung, Portfoliotransfers und Ablösungen diskret gehandhabt, um bei Versicherungsnehmern nicht den Eindruck zu erwecken, man wolle sich dieser Risiken aus früheren Jahren entledigen. (wm)

Bild: Run Off steht in Köln im Zentrum der Aufmerksamkeit. (Quelle: Refocus)

Links: Run-Off: Auf dem Marktplatz für Assekuranz-Altlasten, Hufeld appelliert an den kollektiven Gedanken, Refocus

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