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Geldtransfer der Zukunft

19.05.2016 – Geldautomato_fotolia“Geld regiert die Welt”, heißt ein altes Sprichwort. Ob bar, via Überweisung – digital wie analog – jede Dienstleistung ist heute mit einem entsprechenden monetären Gegenwert erhältlich. Dies betrifft auch die Versicherer in zunehmendem Maße. So steht heute auf der Jahreshauptversammlung der Versicherungskaufleute in Berlin mit der “Digitalisierung im Vertrieb” auch die Zukunft des digitalen Payments auf der Tagesordnung.

Ein aktueller Trend in der Versicherungslandschaft sind derzeit sogenannte Cross-Selling-Produkte. Ob Mitgliedschaft im Fitnessstudio passend zur privaten Krankenversicherung oder Fahrertraining im Rahmen der Kfz-Haftpflicht: “Ideen für das Cross-Selling gibt es sicherlich viele”, meint Daniela Nicklas von Krause & Schopp gegenüber VWheute (siehe KÖPFE).

Doch mit der Einführung neuer Produkte geht auch die Einführung neuer Bezahlmöglichkeiten und Payment-Strategien einher. Denn erfolgreiche Payment-Strategien orientieren sich immer auch an der jeweiligen Zielgruppe und deren Online-Affinität. Der Bezahldienst PayPal kann dabei auch für die Versicherer in Zukunft noch eine wichtige Rolle spielen – wenn diese die entsprechenden Erfolgskriterien im eigenen Vertrieb auch entsprechend beherzigen (siehe DOSSIER).

Dass die Verbraucher zumindest auch neuen digitalen Bezahlmöglichkeiten offen gegenüber stehen, zeigt eine aktuelle ECC-Payment-Studie des Instituts für Handelsforschung in Köln. Ein zentrales Ergebnis: Biometrische Zahlverfahren liegen bei den Verbrauchern voll im Trend. Demnach können sich rund 75 Prozent der Befragten vorstellen, mit ihrem Fingerabdruck eine Zahlung zu authentifizieren. Auch Iris- (60 Prozent) und Handlinien-Scans (50 Prozent) sind für die Konsumenten vorstellbar.

Fazit: Während Telematik- und Gesundheitstarife bereits heute die Produktlandschaft der Versicherer verändern, könnten digitale oder gar biometrische Payment-Strategien der nächste große Schritt hin zum Versicherer der digitalen Zukunft sein. (td)

Bildquelle: Fotolia

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Provinzial profitiert von Sanierung Dritter
Sie ist 2015 und in den ersten vier Monaten 2016 besonders stark in der Wohngebäudeversicherung gewachsen. “Andere haben in Wohngebäude saniert – das mussten wir nicht und haben so viele Neukunden gewonnen”, sagte Vorstandschef Walter Tesarczyk bei der Vorlage der Geschäftszahlen 2015.

Was braucht der Vertrieb wirklich?
Wurde das Thema Ganzheitliche Beratung bis vor wenigen Jahren in den Unternehmen stiefmütterlich behandelt, registriert die Eisenhut-Jury seit 2014 einen regelrechten Boom, was sich auch in den steigenden Zahl der eingereichten Vorschläge für den Award 2016 niedergeschlagen hat.

Lippische leidet unter Stürmen
Die Lippische Landesbrand hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 3,5 Mio. Euro erlitten. Grund dafür sind die Schäden aus dem Sturm Niklas und Abschreibungen auf Kapitalanlagen. Die Eigenkapitalquote der zur Provinzial Rheinland gehörenden Lokal-Gesellschaft sank auf 58,3 Prozent der Beitragseinnahmen.

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