Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Gegen einseitige Fixierung auf Neue Medien

29.07.2014 – NauckeEin Standpunkt von Christoph Naucke, Brainworker Creative Group.

Für Versicherer und Finanzdienstleister, die ihre Kundendurchdringung und ihr Cross-Selling ausbauen wollen, ist es empfehlenswert, sich neue Kommunikationsmodelle vollständig anzusehen und sich dabei nicht von schillernden Maßnahmen ablenken zu lassen.

Versicherungsvertriebe machen sich das Leben oft selbst schwer: Chancen des Dialogmarketings werden nicht systematisch genutzt. Stattdessen setzt man blindlings auf Social Media und hält fest an den Mythen des Online-Zeitalters wie beispielsweise „Print ist tot“.

Ein Problem besteht in der einseitigen Fixierung auf „neue Medien“. Der Facebook-Auftritt, der mit aller Gewalt umgesetzt wird, obwohl andere Kundenprozesse noch ablaufen wie in den Achtzigerjahren, löst kein Cross-Selling-Problem.

Die Social Media-Generation nutzt auch Printprodukte, immerhin zu 85 Prozent einmal wöchentlich. Printprodukte sind als News- und Informationskanal auch in dieser Zielgruppe nicht einfach durch Onlineprodukte ersetzbar. Die Gegenbeweise in der Praxis kommen ausgerechnet von den prominenten Playern der Internet-Wirtschaft: Akteure wie Amazon sind keine eindimensionalen „Internet-Geschäftsmodelle“. Sie sind vielmehr clevere Dialogmarketing-Geschäftsmodelle, durchgängig cross-medial mit Online- und Offline-Elementen umgesetzt und wegen der durchgängigen Planung und Nutzung aller Kundenkontakte erfolgreich.

Die „neuen Distanzhändler“ unterscheiden sich nicht dadurch von den „alten“, dass sie auf Facebook aktiv sind, sondern deshalb, weil sie die zeitgemäßeren CRM-Systeme und -Konzepte haben.

Links: SCHLAGZEILEN, MÄRKTE

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten