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Frachtflugzeug abgestürzt – Bisher wenige Schäden in der Luftfahrt

16.08.2013 – Beim Landeanflug auf den Flughafen von Birmingham im US-Bundesstaat Alabama ist am Mittwoch ein Frachtflugzeug abgestürzt. Bei dem Unglück des Airbus 300 des Paketdienstes UPS kamen der Pilot und sein Co-Pilot ums Leben. Insgesamt sind in diesem Jahr bisher wenige Großschäden in der Luftfahrt gezählt worden. Der Versicherungsmakler Aon kommt aktuell auf zwei Großschäden.

So war Mitte April dieses Jahres eine fast nagelneue Boeing 737 vor der indonesischen Insel Bali abgestürzt, die erst zwei Monate in Betrieb war. Das Flugzeug der Airline Lion Air krachte 50 Meter von der Start- und Landebahn entfernt ins Wasser. Der Rumpf zerbrach beim Aufprall in zwei Teile. Alle 108 Passagiere und Besatzungsmitglieder überlebten.

Zwei Wochen später stürzte eine Boeing 747 der National Air Cargo kurz nach dem Start vom Flugplatz Bagram in Afghanistan ab. An Bord der Frachtmaschine sollen Militärfahrzeuge gewesen sein. Das Flugzeug war im Auftrag des US-Militärs nach Dubai unterwegs. Alle sieben Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.

Einen weiteren großen Schaden verursachte Anfang Juli eine Boeing 777. Die Maschine war bei einer Notlandung auf dem Flughafen von San Francisco verunglückt. Dabei starben drei Menschen, an Bord der Maschine der südkoreanischen Asiana Airline waren insgesamt 307 Passagiere und Besatzungsmitglieder.

Der Luftfahrtmarkt bleibt für die Versicherer insgesamt weiterhin weich. Bisher ist das Jahr von außergewöhnlich geringen Schäden geprägt (siehe DOSSIER).

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