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EU-Arbeits- / Sozialministertreffen: Stellschrauben für Gesundheitssysteme

11.07.2013 – VilniusHeute treffen sich in Vilnius unter der EU-Ratspräsidentschaft Litauens die Arbeits- und Sozialminister der Union. Es sind die Kabinettsverantwortlichen mit den größten staatlichen Budgets und dem nachhaltigsten Einfluss auf die soziale Lebensqualität in Europa.

Im Fokus des Austauschs steht als brennende Frage aller Gemeinschaftsländer auf der Konferenzagenda: Die Leistungskraft und finanzielle Beherrschbarkeit der Gesundheitssysteme sowie der Arbeitsmarkt unter den Aspekten der demografischen Veränderungen alternder Gesellschaften. Handlungs- und Lösungsbedarf in den Gesundheitssystemen sieht der Ministerrat auf drei Hauptebenen: Demografischer Wandel, wirtschaftlich-finanzielle Nachhaltigkeit und Umsetzung neuer Technologien. „Der Gesundheitsschutz kostet viel, erfüllt allerdings die Bedürfnisse der Menschen nicht. Die Gesundheitssysteme müssen nicht nur für die Herausforderungen gewappnet, sondern ihnen voraus sein“, umriss Litauens Gesundheitsminister Vytenis Povilas Andrikukaitis die Gemeinschaftsstrategie. Für die deutschen PKV-Unternehmen – die einzigen, die sich in einem dualen Kassensystem bewegen – sind solche EU-Gipfel Trendsetter künftiger Brüsseler Harmonisierungspolitik. „EU Vereinheitlichungsdruck entsteht nicht immer durch spektakuläre Gesetzgebungen, sondern oft durch das Drehen an administrativen Stellschrauben“, begründet PKV-Verbandsdirektor Volker Leienbach die sorgsame Beobachtung des Vilnius-Treffens (s. DABEI).

Foto: Vilnius Touristik

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