Versicherungswirtschaft-heute

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Diese Woche: Es knirscht.

13.07.2015 – mertes_heinz_klaus_170Von VWheute-Chefredakteur Heinz Klaus Mertes. Das Knirschen der Zähne der Finanzminister und der Regierungschefs des Euroraums über die Graeculi, von denen sie in den fortwährenden Krisenmodus gezwungen werden, übertönt fast das Knirschen des gesamten Gebälks der versuchten, wieder verworfenen, dann wieder aufgelegten Konzepte der europäischen Finanzarchitektur.

Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Stäbe hätten einem ohnehin leid tun müssen, inmitten dieser Baustellen den Medienklassiker TV-Sommerinterview mit tragfähigen Botschaften der parlamentarischen Halbzeitbilanz zu bestücken. Nun hat die Nachmittagsentwicklung des gestrigen Sonntags eh alles umgestürzt. Das finale Krisenmanagement treibt dem Höhepunkt zu. Wolfgang Schäubles Droh-Alternativen haben zudem neue Fronten geschaffen, auch unter den EU-Partnern selbst (siehe SCHLAGZEILEN). Wie auch anders in der aktuellen Situation?

Die normalen, aber durchaus auch für die Rahmenbedingungen der Versicherer dringlichen Hausaufgaben, machen keine Schlagzeilen. Doch werden Regulierungstrends sichtbar, die im normalen Fahrplan Brüssels und Berlins auch der kommenden Woche Beachtung für den Unternehmens- und Branchenkurs verdienen (siehe POLITICS und DOSSIER). Die kommenden Tage werden wohl entscheidend dafür sein, dass sich Ikarus nach seinem Irrflug der Mühsal des Wanderns durch die Tiefebene stellt. Und seine Partner wieder Zeit für Kurs und Projekte im eigenen Land finden.

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Nachfrage nach Rückversicherung steigt
Die Preise sind bei der Erneuerungsrunde für die Rückversicherung zum 1. Juli nicht so stark gefallen wie erwartet.

Eine Million LBS-Wohn-Riester-Verträge abgeschlossen
Bei den Landesbausparkassen (LBS) ist jüngst der millionste Wohn-Riester-Bausparvertrag abgeschlossen worden, wie die LBS-Bundesgeschäftsstelle mitteilte. Demnach wurden im vergangenem Jahr 163.000 neue Verträge abgeschlossen, ein Plus von 18,9 Prozent.

„Bei Versicherungsprodukten lässt sich nicht alles automatisieren“
Versicherungssparten wie Hausrat oder Haftpflicht weisen bereits einen hohen Automatisierungsgrad auf. Komplizierte Produkte wie die Lebensversicherung bedürfen aber weiterhin der persönlichen Beratung, sagt Fabian Flach, Leiter der Financial Services SAP Deutschland.

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