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Erfolge mit unsichtbarer Hand

11.12.2015 – gorr_davidVon VWheute-Redakteur David Gorr. Jedes Grad Temperatur-Plus kostet Milliarden, auch die Versicherer. Dabei ist die Rettung des Klimas erschwinglicher als deren Untergang. Der Pariser Gipfel findet heute in einem neuen Klimaabkommen seinen Abschluss. Es ist Zeit, auf Akteure abseits des politischen Betriebs zu schauen, die beim Klimaschutz Fakten schaffen – wie qua Branchenauftrag die Versicherer.

Wetterextreme – ob als Folge menschenverursachter oder natürlicher Erderwärmung – nehmen nachweislich zu und damit die versicherbaren Risiken. Letzteres spüren deutsche Versicherer zunehmend in ihren Schadenbilanzen (siehe DOSSIER).

Von den Klimaschäden will die interessengeleitete Politik der Industrieländer nach wie vor nichts wissen – den Begriff “Haftung” gar nicht erst in den Mund nehmen. Doch der Streit über finanzielle Wiedergutmachung und Temperaturhöchstgrenzen verdeckt den Blick auf die Vorreiter beim Klimaschutz.

Versicherer machen es vor, ob Kohle-Investment-Ausstieg, Dürreversicherungen oder Flutwarnungen für Megacities (siehe UNTERNEHMEN). Eine stille Revolution der selbstregulierenden Kraft der Wirtschaft.

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Weitere News im Blick von VWheute:

Junker wird neuer Chef von W&W
Bei der Wüstenrot & Württembergische (W&W) steht in den kommenden Jahr ein Generationenwechsel an der Unternehmensspitze an. Im April 2016 wird Jürgen Albert Junker (46) Vorstandsmitglied des Stuttgarter Finanzdienstleisters. Nach einer Einarbeitungs- und Übergangszeit soll er 2017 den Vorstandsvorsitz von Alexander Erdland (64) übernehmen, der dann seine Position abgeben will, teilt der Konzern mit.

Zurückhaltung bei grenzüberschreitenden Produkten
“Wir wollen verstehen, warum eine Kfz-Versicherung in einem EU-Land wesentlich teurer ist als in einem anderen Mitgliedsstaat und was die Hindernisse für die Portabilität eines Girokontos, von Kreditverträgen oder Versicherungsprodukten sind”, sagte EU-Finanzmarktkommissar Jonathan Hill bei der Vorstellung des Grünbuchs zu Finanzdienstleistungen.

Versicherer zögerlich bei IDD-Umsetzung
Die Mehrheit der deutschen Versicherer hat sich noch nicht mit der Umsetzung der neuen EU-Vermittlerrichtlinie IDD (Insurance Distribution Directive) beschäftigt. Der Grund liegt in den hohen Anforderungen an Vergütungssysteme, der Aus- und Weiterbildung sowie bei der Produkt- und Kundenberatung. Zu diesem Ergebnis kommt die Entscheider-Studie “IDD-Umsetzung in deutschen Versicherungsunternehmen” der Unternehmensberatung PPI AG.

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