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Wer bestimmt die Preise?

29.04.2014 – julia-kolhagen-150Von Julia Kolhagen. Preise sind das Salz des Wettbewerbs, heißt es. Das Pricing-Management hat viele strategische Momente – auch solche, die nicht immer transparent sind, weil marktstrategischer Natur. Das ist nicht zuletzt auch bei den Versicherern der Fall.

In der Versicherungsbranche sind es die Aktuare, ohne deren Berechnungen keine valide Preisbildung denkbar ist. Denn es geht um langfristige mathematische Verlässlichkeit der Tarife – die Kompetenz, die Aktuaren zugeschrieben wird und auf der Vertrauen aufbaut (siehe DOSSIER). Was das Management draufsattelt, um sich mit einem differenzierten Preis-Leistungsverhältnis im Markt unterscheidbar zu machen, ist eine andere Sache.

Die jetzige kritische Debatte um die Bewertungsreserven tangiert auch die schier unbestechlichen Aktuare. Denn wenn die Langfristberechnungen für einen Versicherer und dessen Versicherte nicht aufgehen, ist das wie die „Rückrufaktion eines Automobilherstellers“ (Wirtschaftswoche) – vielleicht sogar schmerzlicher für alle Seiten.

Auf der Agenda der aktuell stattfindenden Jahrestagung der deutschen Aktuarsvereinigung (DAV) (siehe MÄRKTE) stehen unter anderem die originären biometrischen Risiken im Vordergrund: Krankenversicherung, Lebensversicherung, Altersvorsorge und Schaden-/Unfallversicherung. Hier gibt es reichlich Stoff für die aktuarielle Kompetenz.

An den aktuellen Fragen, die derzeit die Versicherten-Gemeinschaft und die Öffentlichkeit interessieren, dürfte aber nicht nur in den Sitzungspausen geredet werden.

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