Versicherungswirtschaft-heute

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Eine Jahresversammlung mit Signalcharakter

22.11.2013 – gdv-schaeuble-redeMit Spannung war die diesjährige Hauptversammlung der deutschen Versicherungswirtschaft auf ihrem Jahrestag im Berliner InterConti Hotel erwartet worden. Überlagert von den sich parallel mühselig hinziehenden Koalitionsverhandlungen, begleitet von immer neuen Regulierungsvorschriften, Belastungen und sonstigen politischen Volten, erhoffte sich die Branche zumindest vom Kassenwart, dem kommissarischen Bundesfinanzminister und Hauptredner der Versammlung, Wolfgang Schäuble (CDU) Fingerzeige und Perspektiven für die nächsten (vier) Jahre. Und die kamen auch:

“Wenige dürfen nicht zulasten vieler profitieren”, sagte Schäuble in seinem Redebeitrag vor den rund 600 Vertretern der Versicherungsbranche und meinte damit das Thema Bewertungsreserven. Damit liegt der Minister ganz auf der Argumentationslinie des ausrichtenden Verbandes, GDV, der pünktlich zur Jahresversammlung die ersten Früchte seiner Arbeit ernten darf. Ein weiteres Thema, welches der Branche insgesamt auf den Nägeln brennt sind die niedrigen Zinsen. Dazu sagte Schäuble: „Das kann auf Dauer kein tragfähiges Geschäftsmodell sein. Das ist keine gute Entwicklung“. Daher werde die künftige Bundesregierung auch auf europäischer Ebene an Rahmenbedingungen mitarbeiten, „die den Versicherern die Erfüllung ihrer gesamtgesellschaftlichen Aufgaben ermöglicht“. Auch dieses Signal wurde mit Erleichterung aufgenommen, wie unsere Hauptstadt-Korrespondentin Elke Pohl berichtet. (ak)

Links: DOSSIER, POLITICS

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