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Dunkelrote Gravitation

18.11.2013 – Zeitbombe_SpiegelWährend die Sonntagsmedien noch überwiegend im Vordergründigen über die bestrafenden Wahlergebnisse der SPD- Vorstandsleute auf dem Leipziger Parteitag räsonierten, setzte das Hamburger Montagsmagazin in oft geübter Manier die Themenbotschaft, dass sich die politische Gravitation sowohl aktuell vor den letzten Koalitionsrunden wie auch als Zeitbombe in der deutschen innenpolitischen Landschaft gewandelt hat.

Ein ganzseitiger tief dunkelroter Vorhang ist der Hintergrund für die mehrseitigen Befunde und Perspektiven unter der Headline „Die Zeitbombe”. Aktuell verschärfe sich die Machtprobe zwischen den miteinander ringenden Koaltionspartnern. Die minderen Ergebnisse bei den Vorstandswahlen schwächen die Verhandlungsführer nicht. Im Gegenteil, so der frühere SPD-Parteichef und Ministerpräsident Beck, jetzt müsse die Union Entgegenkommen zeigen, damit man das Parteivolk zur Zustimmung bringen könne.

Langfristig hat die SPD mit dem Öffnungsbeschluss Richtung Linke demonstrativ gezeigt, dass Sie über die längeren Mehrheitshebel verfügt (SPD-Vorstand: “keine Ausschliesseritis mehr!”). Die Mitte der deutschen Politik wird verschoben (siehe auch VWheute vom 15.11.2013 und DOSSIER). (hkm)

Foto: Die Zeitbombe (Quelle: Der Spiegel)

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