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Druckfreie Honorarberatung

03.03.2016 – tenhagen_finanztipVon Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur des Online-Verbrauchermagazins Finanztip. Honorarberatung hat aus Sicht der Kunden einen wichtigen Vorteil gegenüber klassischer Finanzberatung: Der Berater ist nicht am Verkauf bestimmter Produkte interessiert, er lebt tatsächlich von der Beratung – kein Verkaufsdruck also. Das sorgt aber noch nicht notwendigerweise für eine gute Beratung. Dafür sind zwei andere Schritte notwendig.

Erstens müssen die Kunden Berater suchen und finden, die kompetent sind, die also die fachliche Qualifikation und die Beratungserfahrung mitbringen, damit eine gute Beratung stattfinden kann.

Im zweiten Schritt muss man unter den Beratern, die diese fachlichen und persönlichen Qualifikationen mitbringen, diejenigen mit Leidenschaft für ihre Kunden finden. Beides, Qualifikation und Rückmeldung der Kunden, muss man anschließend beständig im Auge behalten, genau wie die Bedingungen einer guten Haftpflichtversicherung oder die Zinsen der besten Tagesgeldangebote.

Wollte der Staat der Honorarberatung mehr als bisher helfen, könnte er sowohl die Qualifikation als auch kontinuierlich dokumentierte Bereitschaft zu offenem Kundenfeedback als Voraussetzung für das Berufsbild vorschreiben. Wichtiger aber noch: Der Staat könnte genau wie bei der Energieberatung oder der Baustatik definieren, wann ein Kunde von Provisionsinteressen freie Finanzberatung zwingend braucht, um schwer zu tragende Risiken abzuwenden. Maßstab sind dabei sicher auch die gesellschaftlichen Kosten einer finanziellen Fehlentscheidung des Einzelnen (siehe DOSSIER).

Bild: Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur des Online-Verbrauchermagazins Finanztip, spricht heute auf dem Honorarberater Kongress in Hanau. (Quelle: Finanztip)

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

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Württembergische versichert Windenergieanlagen
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Großbrand bei der RWTH Aachen: 100 Mio. Euro Schaden
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