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DKM ist Offline am interessantesten

28.10.2015 – BaltzerVon Value-Chefredakteur Christoph Baltzer.

Am besten geht es dann doch direkt von Mensch zu Mensch: Auf der DKM erwartet der Veranstalter heute und am Donnerstag 17.000 Besucher aus Nah und Fern. Die Digitalisierung stößt offensichtlich an ihre Grenzen.

Die Bayreuther Betriebsberatungs GmbH geht Online. Mit zahlreichen Internet-Werbeformen tragen die Erfinder der Deckungskonzeptmesse die bedeutendste Vermittlermesse Deutschlands ins Web: Aussteller können ihre Nachricht über klassische Facebook-Ads verbreiten oder über einen “promoted Post”. Das geht auch über Google Plus, Twitter oder mit einem kleinen Filmchen über den You-Tube-Kanal, das alles für eine moderate Flatrate oder nach Impressions bezahlt. 40.000 Klicks bei einem Facebook-Post kosten 600 Euro.

Angesichts des virtuellen Werbegewitters fragt es sich, ob sich die Reise nach Dortmund überhaupt noch lohnt. Das tut sie, ist man in der Finanzbranche fest überzeugt. 284 Aussteller haben in diesem Jahr in Dortmund gebucht, im Vorjahr waren es 269 gewesen.

“Die Investmentgesellschaften setzen wieder vermehrt auf die DKM”, berichtet BBG-Geschäftsführer Dieter Knörrer. Die neuen Lebensversicherungen sind noch nicht richtig angekommen, nicht in den Köpfen der Vermittler und schon gar nicht in den Köpfen der Kunden. Jetzt wittert die Fondsbranche das ganz große Geschäft.

Reichlich Prominenz hat Knörrer nach Dortmund geholt. Von Tatort-Rambo Til Schweiger über Ex-OB Klaus Wowereit und FDP-Politiker Wolfgang Kubicki bis hin zu Zukunftsforscher Mathias Horx. Zahlreiche Versicherungs-Chefs erklären, wohin die Reise geht, darunter Manfred Knof (Allianz), Thomas Buberl (Axa), Rainer Jacobus (Ideal) und Armin Zitzmann (Nürnberger). Prominenz zieht, weiß man bei der BBG, am besten offline. Versicherung bleibt ein menschliches Geschäft.

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Typisches Risiko: Ausblenden des gesunden Menschenverstands
Über objektive Qualitätsstandards hinaus fordern Maximilian Gaßner und Jens M. Strömer Zulassungsbeschränkungen und eine aufsichtsbehördliche Überwachung für Gesundheits-Apps. Die Experten vom Versicherungsbundesamt sehen in ihrem Beitrag für VersR dieses Bedürfnis auch bei Anwendungen, bei denen der medizinische Aspekt nicht im Vordergrund steht.

Acht private Krankenversicherer erhalten Bestnote
Acht private Krankenversicherer können derzeit mit Bestnoten aufwarten. Dies ist das Ergebnis eines Ratings der DFSI Ratings GmbH. Am besten schnitt demnach die Allianz Private Krankenversicherungs-AG mit einer Note von 0,9 ab. Auf Platz zwei folgt die Axa Krankenversicherung mit einer Note von 1,2, gefolgt von der Signal Krankenversicherung mit der Note 1,3.

Größte Gefahr ist das schwächste Glied in der Lieferkette
“Cyber-Risiken kommen mannigfaltig daher”, sagt Christopher W. Stoller von der Dualen Hochschule BW in Lörrach. Gegenüber VWheute erläutert er, wie sich die Logistikbranche gegen Risiken aus dem Bereich der Software-Lieferanten, des Webdesigns, des Identitätsklaus und Gefährdungen der Lieferkette schützen kann.

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