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Digitaler Darwinismus & Versicherungsbetrug 2.0

25.06.2015 – Digital_by_Klicker_pixelioDer digitale Darwinismus ist das Gebot der Stunde. Heute geht es in Berlin um Survival of the Smartest für die Versicherungsbranche. Der Versicherer der Zukunft braucht Bestands-Automatisierung, optimierte Markenpflege, brancheneinheitliche Prozesse und selbstverständlich auch digitale Versicherungsdetektive. Denn das next big Thing könnte der Versicherungsbetrug 2.0 mit gehackten Apps und Telematik-Boxen sein.

Im Hubraum der Deutschen Telekom werden heute Prognosen ausgetauscht zum Überleben der smartesten Versicherer. Wer ganz weit vorne mit dabei sein will, braucht ein schon ein starkes Back-Office. Hier will Marcel Hanselmann (E+H Versicherungsmakler) mit seinen Ansätzen Maklern auf die Sprünge helfen (siehe DOSSIER).

Aus Köln kommt die Ansage, dass jeder einzelne kommunizierte Inhalt die Marke prägt – sagt Marko Petersohn. Wie hier Versicherer effektiv und fokussiert arbeiten können, erklärt der Kommunikationsstratege im exklusiven VWheute-Interview (siehe MÄRKTE).

Grundsätzliche Basis ist die branchenweite Standardisierung der IT, analysiert Frank Schrills, geschäftsführender Präsident des Brancheninstituts Prozessoptimierung zum heute zu Ende gehenden Bipro-Tag in Neuss (siehe VERTRIEB).

Doch auch eine derart schöne smarte Versichererwelt – die könnte in fünf Jahren völlig auf den Kopf gestellt sein, spekuliert Axa-Strategiechef Nils Reich (siehe KÖPFE) – kommt trotz umfänglicher Bewegungsdaten, Telematik-Boxen und Gesundheits-Apps nie ohne Betrugsabwehr aus.

Findige Programmierer werden längst an der Umgehung von Sicherheitsschranken arbeiten, so dass manipulierte Autos künftig nur noch anständige Fahrweise melden und geimpfte Apps Couch-Potatoes als Fitness-Cracks darstellen. Zum technischen Stand der Dinge ist der Chaos Computer Club angefragt. VWheute wird berichten. (ku)

Bildquelle: Klicker / pixelio.de

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