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Diese Woche: Reputation und Rente

09.11.2015 – daniel_tobias_1979Von VWheute-Redakteur Tobias Daniel. Die Causa Volkswagen belegt in diesen Tagen einmal mehr, wie nicht nur Ansehen, sondern auch Marktkraft und nicht zuletzt das Job-Schicksal der Unternehmensführer von stimmiger Reputation abhängen. Eingeläutet von der Wochenendberichterstattung geht es VW und seinen Verantwortlichen in den kommenden Tagen weiter an den Kragen.

Im Abgasskandal bringt allem Anschein nach das Geständnis eines Mitarbeiters der VW-Abteilung Forschung und Entwicklung neue die Unternehmensspitze belastende Erkenntnisse, berichtet die Bild am Sonntag (siehe SCHLAGZEILEN). Mehr als ein weiterer Kursrückgang an der Börse dürften die langfristigen Marktrisiken die Geister beschäftigen. Und die Fragen der Haftung rücken den Managern und auch Eigentümern bedrohlich nahe.

So können Aktionäre oder Dritte auch dann in Haftung genommen werden, wenn durch ihr Handeln oder Unterlassen Schäden für das Unternehmen entstanden sind, konmmentiert Heiko Würtz, Leiter D&O-Versicherungen der HDI-Gerling Industrie (siehe MÄRKTE).

Versicherer mit ihren Millionen Kunden wissen um den Einfluss des Faktors Reputation auf ihren geschäftlichen Erfolgs. Mit dem Umgang von Reputationsrisiken beschäftigt sich heute und morgen das RepRisk Forum 2015 in Köln. Im Fokus der Experten von Banken und Versicherungen stehen die Analyse aktueller Fälle und die Herausforderungen für die Zukunft (siehe DOSSIER).

Erstaunlich guter Stimmung sind – trotz Flüchtlingswelle und anderen Verunsicherungen – die deutschen Verbraucher, wie eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen belegt. Deren Fazit: Die brummende Konjunktur und der gute Arbeitsmarkt lassen die Deutschen positiv in die Zukunft blicken (siehe MÄRKTE).

Wie nachhaltig dieser Aufschwung ist, wird der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung am Mittwoch in seinem Gutachten 2015/2016 dokumentieren. Welche Perspektiven sich daraus für die Rentenentwicklung bis 2040 ergeben, soll am Donnerstag eine Studie des GDV und der Prognos AG aufzeigen (siehe POLITICS). Hier könnte sich der Langfristhorizont verdüstern. Spannend werden die Aussagen sein, was das für die private Altersvorsorge mit einer sich neu ausrichtenden Lebensversicherung bedeutet.

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Weitere Themen im Blick von VWheute:
Die Börsenwoche: Kampf um die 11.000er-Marke
Auf dem Frankfurter Börsenparkett entscheiden dieser Tage die Geschäftszahlen der Unternehmen über das Auf und Ab des Aktienbarometers. Mehr als die Hälfte der Konzerne konnte die Erwartungen bislang nicht erfüllen – allen voran die großen Versicherer Allianz, Munich Re oder Zurich. Daher richtet sich der Blick diese Woche auf die Bilanzen der übrigen Firmen.

Schwaches Quartalsergebnis für die Allianz
Die Allianz hat erstmals seit zwei Jahren wieder einen Rückgang bei Umsatz und Gewinn verzeichnen müssen. Allerdings hält der Platzhirsch auf dem europäischen Markt weiter an seiner Jahresprognose fest. Die neue Konzernstrategie, welche Allianz-Chef Oliver Bäte am 24. November 2015 öffentlich verkünden will, steht daher ganz besonders im Fokus.

Zahlungsmoral der deutschen Unternehmen ist hoch
Die gute Konjunktur sorgt derzeit nicht nur bei Verbrauchern für entsprechende Glücksgefühle. Auch die Zahlungsmoral der deutschen Unternehmen hat sich dadurch weiter verbessert, belegt eine aktuelle Studie der Wirtschaftsauskunftei Bürgel und der EOS Deutschland B2B.

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