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Diese Woche: November-Blues & kreischende Attacke

17.11.2014 – Mainhattan_SarahC._pixelioDas Weltereignis G20-Gipfel bringt Themen wie Ebola, Klima und Ukraine-Krise. 800 Einzelmaßnahmen und zwei Billionen Dollar sollen die Weltwirtschaft pushen. Im Kern kommt man wieder zurück auf die Wiederherstellung der Finanzordnung und gibt so auch der Bankenbranche für die heute beginnende Euro Finance Week die Richtung vor.

Der Korrespondentenbericht aus Brisbane (siehe POLITICS) sieht Bundeskanzlerin Angela Merkel als gefeierten Popstar Down Under. Sie hatte ihr Thema Systemrelavanz auf der Agenda. Jetzt handelt man gar schon über ein Ende von “Too big to fail” (siehe SCHLAGZEILEN).

Hat der Banken-Stresstest tatsächlich einen Donnerhall nach sich gezogen oder ist die Branche schon wieder beim Business-as-usual? Die Euro Finance Week soll ab heute den Puls der Branche offenlegen. Deutsche Bankchef Jürgen Fitschen hatte schon im Vorfeld in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Bundesverbands deutscher Banken den Strafzins nicht mehr ausgeschlossen.

Die Befindlichkeit der Branche wird sich zwischen Bankenabgabe, Auswirkungen des Stresstests, Einordnung neuer Regulierung wie und dem längst gebrochenen Tabu Strafzins einpendeln. Darüber hinaus will man sich im Rahmen der Risk Management Konferenz im Lauf der Woche auch damit auseinandersetzen, wie mit Kreditanfragen aus der Realwirtschaft umzugehen ist.

Die Euro Finance Week ist laut eigener Angaben das größte Branchentreffen der Finanz- und Versicherungsindustrie in Europa. In rund 40 Fachveranstaltungen will die Woche an fünf Tagen die aktuellen Themen der Branche abbilden. Wer den besten Zugang zum Kunden hat, Banken oder Versicherer (siehe DOSSIER und KÖPFE), kommt mit Sicherheit zur Sprache.

Der November-Blues mischt sich vermutlich mit kreischenden Attacken: denn auch in diesem Jahr wird die Klage über zu strenge Aufsicht eine Überschrift sein, mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit konkretisiert durch Lamenti über die Bankenunion, die deutsche Banken mit rund 15 Mrd. Euro (siehe POLITICS) in die Pflicht nimmt, einen Rettungsfonds betreffend.

Hier fordern die Vertreter einhellig steuerliche Erleichterungen – wie in anderen europäischen Ländern üblich. Andererseits präsentiert man sich offensiv und competitive beim European Chinese Banking Day (PDF). (vwh/ ku)

Bildquelle: SarahC./ pixelio

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