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Diese Woche: Jetzt wird’s ernst

11.01.2016 – mertesVon VWheute-Chefredakteur Heinz Klaus Mertes. Ruhig war der Jahresauftakt 2016 wirklich weder wirtschaftlich noch politisch. Die Finanzmärkte ächzten unter dem China-Crash, die Politik unter Terrorwarnungen, polarisierendem Migrantenverhalten und sich verschärfenden Nahostspannungen. Für die Versicherer – in allen Entwicklungen wie immer mittendrin statt nur dabei – ein Makroumfeld von Risikofaktoren, das die unternehmerische Ausrichtung unter dem Regime von Solvency II und Digitalisierung fürwahr nicht leichter macht.

Immerhin zeigt ein Medien-Querschnitt zum Jahresstart nach der vorherrschenden Malaise-Berichterstattung in 2015 kein spezifisch belastendes Infoklima für die Branche. Im Gegenteil die stabilisierende Rolle im Finanzmarktgeschehen findet Beachtung (siehe SCHLAGZEILEN).

Die Marktbeobachter warten offenkundig ab, wie sich zum Beispiel die neuen Optionen und Modelle rund um die Lebensversicherung entwickeln. Hier gibt es die ersten neuen Ratings der Bewährung am Markt. Das bedeutet: Verschärfter Wettbewerb unter neuen Vorzeichen (siehe DOSSIER).

Eines davon ist Solvency II – nach schier ewigem Vorlauf als Teil der unternehmerischen Alltagspraxis seit 1. Januar “scharf gestellt”. Auch wenn die Bafin der Branche eine im Ganzen hinreichende Kondition testierte, werden unter den neuen Rahmenbedingungen die Unterschiede in der Marktperformance schärfer hervortreten (siehe UNTERNEHMEN). Dafür sogt auch der nimmermüde Gestaltungsdrang der Politik in Brüssel und Berlin. Schon dieser ersten Plenarwoche steht für die Versicherer Entscheidendes auf der parlamentarischen Agenda (siehe POLITICS).

cover_vw0116Die neue Ausgabe der Versicherungswirtschaft reportiert in Fachbeiträgen und Interviews die neue Führungskultur, die sich in den Versicherungsunternehmen dynamisch dem Wandel und Fortschritt stellt – und das nicht nur auf der Ebene des Top-Managements (siehe KÖPFE), sondern gerade auch in dem tragenden Mittelbau kompetenter Mitarbeiterschaften der Häuser, wie der AGV dokumentiert.

Denn: “Veränderte Geschäftsprozesse, eine zunehmende Automatisierung und die digitale Beschleunigung treiben den Strukturwandel in der Versicherungswirtschaft voran”, betont AGV-Geschäftsführer Michael Gold in der aktuellen Ausgabe des Branchenmagazins. Der Trend: während die Zahl der Führungskräfte sinkt, steigt gleichzeitig die Summe der Fachkräfte und Spezialisten, dem sogenannten Mittelbau.

VWheute wird Sie die verbleibenden Tage des angebrochenen Schaltjahres 2016 informativ begleiten.

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Weitere News im Blick von VWheute:

Brüssel errichtet Barrieren gegen Cyber-Attacken
Das politische Brüssel meldet sich nach dem Jahreswechsel mit einer reichhaltigen Agenda zurück. Übergriffe an Europas Außengrenzen, Cyber-Attacken auf kritische Infrastrukturen sowie sexuelle Übergriffe von Asylbewerbern in Deutschland und die Wiedereinführung von Grenzkontrollen an den dänischen und schwedischen Grenzen sowie der Schutz von privaten Spareinlagen vor insolventen Banken bilden die Schwerpunkte in der neuen Woche.

Blick auf die Börse: Kein Winterblues beim Dax?
Der Jahresbeginn fiel auf dem Frankfurter Börsenparkett deutlich turbulenter aus als eigentlich erwartet. Klarer Punktsieger der ersten Handelstage war der Bär. Nun spekulieren die Analysten bereits darüber, wann der Bulle zum Gegenschlag ansetzen wird. Hochkonjunktur haben auch die Schwarzseher unter den Börsenexperten.

Allianz droht Lizenzentzug in der Ukraine
Der Bürgerkrieg in der Ukraine wird auch für die Versicherungsbranche zunehmend zum Problem, insbesondere weil die ukrainischen Versicherer unter russischer Kontrolle stehen. So hält auch die Allianz ihre ukrainische Konzerngesellschaft über eine russische Tochter. Die Ukrainian National Commission for State Regulation of Financial Services Markets beschloss nun zum Jahresende, dass die Lizenz der Allianz Ukraine ihre Gültigkeit verliert.

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