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Diese Woche: Existenziell – Wie bringe ich Altersvorsorge an den Mann?

08.06.2015 – Rafael_Kurz_NeuVon VWheute-Redakteur Rafael Kurz. Barca auf dem Fußballgipfel und die G7 wollen mitsamt Jean Claude Juncker vor beschaulich alpiner Kulisse globale Fragen angehen – In den Niederungen des versicherungswirtschaftlichen Tagesgeschäfts herrscht diese Woche Business as Usual. Es geht um Existenzielles. Denn Vorsorgelücken klaffen und was ist zu tun gegen den großen Anlagenotstand?

Dass die Vorsorgelücke immer größer wird, damit will sich der GDV nicht länger abfinden. Es soll etwas geschehen. Was genau, weiß VWheute Hauptstadt-Korrespondent Manfred Brüss. Am Dienstag. Er wird bei der Pressekonferenz des GDV live vor Ort sein. Denn Fragen sollen gelöst werden, wie aus der Stagnation bei der Altersvorsorge herauszukommen ist (siehe POLITICS).

Der Hauptstadtkongress startet am Mittwoch. Das “Davos der Medizin” nimmt den aktuellen Status Quo der Gesundheitspolitik unter die Lupe und wird beim erstmals dort veranstalteten E-Health-Kongress den auch für Versicherer interessanten Blick in die Zukunft werfen. Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) stellt sich der kompletten Branche.

Dass Produktgeber auch in Zukunft noch mit starken Deckungen und attraktiven Prämien aufwarten können, liegt zu einem wesentlichen Teil in der Verantwortung der Kapitalanleger der Versicherer. Die gedämpfte Stimmung wegen Geldmarktschwemme und Niedrigzinsphase will nun die Europäische Versicherungsaufsicht etwas aufhellen. Deren Chef Gabriel Bernardino hat ein Einsehen und will Regeln vorlegen, wie künftig Investitionen in Infrastruktur für Versicherer besonders interessant werden können (siehe POLITICS).

Exklusiv in VWheute dokumentiert Coller Capital aktuelle Entwicklungen auf dem Sekundärmarkt in Sachen Private Equity. Kleinere Einschränkungen innerhalb von Solvency II, doch: Private Equity hat für institutionelle Anleger immenses Potenzial, erläutert Analyst Michael Schad (siehe DOSSIER).

Und über allen Gipfeln, Gesprächen, Vorschlägen und Marktorakeln, bleibt die Griechenlandfrage auch bis zum Ablauf des nächsten Final Countdown (siehe MÄRKTE) ungelöst. Allianz-Chefökonom Michael Heise hat klar Stellung bezogen: “Die Gläubigerländer müssen beim Schuldenabbau gegenüber Athen hart bleiben: Wenn Griechenland Sozialausgaben erhöhen will, muss es andere Ausgaben kürzen, Steuern wirksamer eintreiben oder die Mehrwertsteuer erhöhen“, sagte er der Bild.

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