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Diese Woche: Die Ängste der Versicherer

11.07.2016 – Angst-Fotolia_98850153Die Ängste der Deutschen stehen diese Woche im Mittelpunkt. Ob sich auch dieses Jahr die Angst vor Terror und EU durchsetzt gegen klassisch Existenzielles wie Arbeitslosigkeit und Altersarmut, gibt morgen die R+V bekannt. Versicherer fürchten indes ebenfalls Ungemach aus Brüssel, tragen selbst manch Betriebsrisiko allerdings unwissentlich unter der Haube.

Denn eine funktionierende Alt-IT verschlingt nicht nur Unsummen für Wartung und Reparatur, sondern kann bei Ausfall den Betrieb gefährden, warnt IT-Experte Enrico Moritz (siehe UNTERNEHMEN). Dabei wollen die Unternehmen doch aufholen im Rennen mit den Datengiganten von Google und Co. Marcin Pluta, Managing Partner bei Sollers Consulting hat Ansätze parat. (siehe DOSSIER)

Inwiefern Solvency II – made in Brüssel – schon die Ur-Ängste der Versicherer bedient, erforscht auch die deutsche Versicherungsaufsicht. Als noch nicht letztgültig aussagekräftig und weitgehend beruhigend werden die ersten Ergebnisse der Bafin-Risikobetrachtung gewertet. (siehe POLITICS)

Dass Kollektive kleiner werden, ist sicher eine Angst von Versicherungsunternehmen. Denn unmoralisches Verhalten kostet Versicherer Milliarden, macht Beitragserhöhungen unumgänglich und vergrault damit Kunden. Ein neues Kapitel von “Die Versicherung zahlt’s ja” inklusive spannender Perspektiven haben Wissenschaftler der Uni Innsbruck geschrieben. (siehe MÄRKTE)

Herrscht bald die nackte Angst in den Schadenabteilungen? “Alles was Du tust, kann künstliche Intelligenz”, lautet die provokante These eines Business Cases im Umfeld von AIG und Zurich, das VWheute morgen genauer unter die Lupe nimmt. Wer hat also Angst vor den Folgen der Digitalisierung?

Ob Versicherungskaufleute Angst vor Vergleichsplattformen wie Check 24 haben, steht nicht im Zentrum der kommenden Woche. Allerdings soll gerichtlich geklärt werden, ob Chancengleichheit herrscht. Ein Urteil in München wird am Mittwoch verkündet. (ku)

Bildquelle: Fotolia

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Weitere Themen im Blick von VWheute:

Nahles will Rente “neu justieren”

Bundessozialministerin Andrea Nahles (SPD) will keine Revolution des Rentensystems. Sie sammelt Bausteine für ein schlüssiges Gesamtkonzept, das sie bis November vorlegen will.

@home mit Thomas Meyer, Accenture
Thomas D. Meyer, hat eine Idee, wie sich die Branche in fünf Jahren neu aufgestellt haben wird. In seiner Freizeit ist der Schweizer am Bau einer innovativen Standseilbahn beteiligt.

“Moderne Gesellschaft ohne Versicherung nicht funktionsfähig”

Versicherung muss nicht unbedingt der Ausdruck von Angst sein, sagt Stefan Knoll, Vorstandschef der Deutschen Familienversicherung. “Ist nicht die Versicherungsbereitschaft der Deutschen, wenn es die denn gibt, Ausdruck von Vorausschau?”

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