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Die Welt aus Versicherer-Sicht: Global ist normal

09.05.2014 – versammlung-150Wer Risiken kalkulieren will, muss die ganze Welt betrachten, denn alles – so nicht nur der Kirchenlehrer Augustinus – hängt mit allem zusammen.  Auch heute reichen für die Versicherer relevante Tagesmeldungen von global bis Gurlitt.

Der internationale Kreditversicherer Coface - Slogan „for safer trade“ – präsentierte an seinem deutschen Unternehmenssitz Mainz mit vielen Experten und vor rund 500 professionellen  Risikokalkulierern – auch aus der Versicherungswirtschaft – die „Länderrisiken 2014“ (siehe MÄRKTE). Der Trend total global lässt sich am besten meteomäßig beschreiben: Vom Norden her Wetterbesserung, im Süden sehr wechselhaft mit aufziehenden Verschlechterungen.

Auffallend: Amerika ist back und das Vereinigte Königreich deutlich aufsteigend im Ausblick. Schlechter noch im Einstufungstrend als die Schwellenländer steht die wirtschaftliche Muskulatur Russlands da: B-Wertung mit negativem Ausblick.

Und was geht die Versicherer Gurlitts Hinterlassenschaft an (siehe Märkte)? Liegt bei dem gegenständlichen Milliardenwert auf der Hand. Aber auch in rechtlicher Dimension. Das Geschäft des Spezialversicherers Aris Title Insurance Group, der jetzt via Luxemburg den europäischen Markt bearbeiten will (siehe DOSSIER), sind die so genannten Provenienzrisiken – Rechtsmängel insbesondere im Zusammenhang mit Kunstwerken und anderen wertvollen Sammlungsobjekten. Im Falle des Gurlitt-Erbes dürfte neben einiger Sprengkraft eine Menge Geschäftspotential stecken. Eben: Global ist normal. (hkm)

Foto: Deutschland unter der Coface-Lupe (Quelle: Coface)

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