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Die Macht der Rahmenbedingungen

12.12.2014 – mertesVon VWheute-Chefredakteur Heinz Klaus Mertes.

Seit einigen Wochen iterieren die Versicherer zwischen Bangen und Hoffen, was Bundesministerin Andrea Nahles, die Domina der sozialpolitischen Verhältnisse, wohl mit der betrieblichen Altersversorgung vorhat.

Mit Spannung wird deshalb heute Ihre Rede zum 40-Jährigen des Pensions-Sicherungs-Vereins in Bonn erwartet. Immerhin klingt die Ankündigungsmelodie nach klarem Bekenntnis zu dieser „zentralen Sicherungseinrichtung“ (Nahles). Was könnte sie auch vor dieser Arena der Pensionswerke auch anderes verkünden? Die Versicherer sehen das im Prinzip genauso (siehe UNTERNEHMEN).

Allerdings, das Wie neuer Anreize durch staatliche Förderung wird noch über einige schwierige politische Runden gehen müssen, bis die Rahmenbedingungen aus Versicherersicht stimmen.

Unter den in fast jeder Unternehmensmeldung beschworenen äußeren Rahmenbedingungen gibt es nicht wenige Entwicklungen, die nach Softskills aussehen, aber nachhaltige Veränderung in Wirtschaft und Unternehmen schaffen. Manchmal auch zum Guten.

So zum Beispiel ist es eine fortschrittliche Nachricht, dass der Gesetzesentwurf zur Herstellung der Tarifeinheit jetzt das Kabinett passiert hat (siehe POLITICS). Der ebenso strapaziöse wie skurrile Streik auf den Bahngeleisen wie in der Luft hat seine Wirkung hinterlassen.

Nicht immer entspringen neue Rahmenbedingungen äußerem Druck. Compliance-Regeln, wie sie die Unternehmen immer weiter durchdringen oder als Verhaltenskodex den Vermittlerstand der Versicherungsbranche beschäftigen, bieten Paradebeispiele dafür. Solche selbst gewählte Unterwerfung unter neue Spielregeln freilich führt oft zu noch strapaziöseren Diskussionen als befördernder Gesetzeszwang (siehe KÖPFE und DOSSIER). Beides muss man wohl durchhalten.

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