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Die Branche blickt nach Monte Carlo

09.09.2013 – MontecarloSeit Mitte des Jahres haben Pensionsfonds verstärkt verbriefte Risiken am Rückversicherungsmarkt übernommen und damit den traditionellen Rückversicherern das Leben erschwert. Der Preisdruck nimmt zu: Branchenfremdes Kapital strömt in die Märkte für alternativen Risikotransfer. Eine Entwicklung, die für die traditionellen Rückversicherer eine Herausforderung darstellt. Es verwundert daher nicht, dass dies die beherrschende Thematik beim aktuell stattfindenden 57. Reinsurance-Summit in Monte Carlo ist.

Die erste Pressekonferenz beim diesjährigen internationalen Rückversicherungstreffen gab der Rückversicherungsmakler Guy Carpenter. Und auch hier griff Vice Chairman David Priebe das Thema direkt auf: “The impact of new capital has been most dramatically in the US in 2013. For the first time the ILS-market offert prices comparable to or lower than those of the established reinsurers.” Auch Aon Benfield sowie die Rating-Agenturen Fitch Ratings und AM Best prognostizierten fallende Preise für die anstehenden Renewals aufgrund der Konkurrenz des branchenfremden Kapitals.

Szenarien, die Branchen-Primus Munich Re nicht schrecken, wie Torsten Jeworrek, bei Munich Re verantwortlich für das weltweite Rückversicherungsgeschäft, erklärte: „Wir müssen diese Entwicklung genau beobachten, aber selbst weitere Preisabstiege aufgrund des neuen Kapitals haben nur einen marginalen Effekt auf unser P&C-Portfolio.“ Grund: Die Munich Re hat nur etwa zehn Prozent ihres Portfolios (1,5 Mrd. Euro) in nicht-proportionalen Cat-Geschäft investiert, so Jeworrek weiter.

Foto: Zur Zeit Hauptstadt der Rückversicherer: Monte Carlo

Link: Monte Carlo Rendez-Vous

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