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Deutsche glauben an die private Altersvorsorge

19.07.2013 – rentnerDie Vorsorgebereitschaft der Bürger steht im Blick zahlreicher Erhebungen, allerdings mit unterschiedlichen ja sogar konträren Ergebnissen. Da helfen frische, handfeste Zahlen weiter. Der Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) bringt solche beeindruckenden Daten unter dem Titel “Die deutsche Lebensversicherung in Zahlen 2013“. Seit der Rentenreform 2001 erhöhte sich die Gesamtzahl der abgeschlossenen privaten Rentenversicherungen auf 39 Millionen Verträge. Im Jahr 2000 lag die Zahl noch bei 9,9 Millionen.

GDV-Präsident Alexander Erdland sagte: “30 Millionen zusätzliche Rentenverträge beweisen, dass die Menschen verstanden haben, dass zusätzliche private Vorsorge absolut notwendig ist.” Weil die Menschen immer länger leben, “war es die richtige Entscheidung der Politik, die lebenslange Rente zur Voraussetzung für geförderte Altersvorsorgeprodukte zu machen”. Nur so sei gewährleistet, “gemeinsam mit einer tragfähigen gesetzlichen Rente das gesamtwirtschaftliche Ziel eines guten Alterseinkommens für alle Generationen auch in Zukunft zu sichern”. Die neue Statistik des GDV belegt, dass private Altersvorsorge nicht allein mit der Riester-Rente betrieben wird, die aktuell im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht. Einen großen Beitrag steuern auch die betriebliche Altersvorsorge und ungeförderte private Rentenversicherungen bei. Der GDV hebt hervor, dass die betriebliche Altersversorgung infolge der Riester-Reformen und die geförderte private Altersvorsorge zu der wachsenden Bedeutung der Rentenverträge für die Lebensversicherung beigetragen haben. So entfielen auf den Bestand der 39 Millionen Rentenverträge im Jahr 2012 rund 16,6 Millionen der neuen betrieblichen und privaten Vorsorgeformen, die infolge der Riesterreformen eingeführt wurden. Bei den Pensionskasse und -fonds wurden rund 4,1 Millionen Rentenverträge erfasst. Riester- und Basisrenten umfassten 12,5 Millionen Verträge. 22,4 Millionen Rentenverträge entfielen auf Privatrenten, Direkt- und Rückdeckungsversicherungen. Der Bestand an Direktversicherungen stieg 2012 um 4,3 Prozent auf rund 7,4 Millionen Verträge. Der GDV unterstreicht, dass Bestrebungen, Teile der beschlossenen Rentenreform wieder rückgängig zu machen, an der Wirklichkeit vorbei geht.

Foto: fotolia

Link: Die Lebensversicherung in Zahlen 2013 (PDF)

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