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Das Kanzlerhandy und die Sicherheit

25.10.2013 – handy-blackberry-3Selten, dass Medien-Deutschland ein einziges Thema so beschäftigt wie das Echo auf die Information, dass selbst das gesprochene Wort von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nicht über die Datensicherheit verfügt, die eigentlich gesetzlich vorgeschrieben ist. Der langjährige Vorsitzende und Sprecher des Innenausschusses im Deutschen Bundestag, Wolfgang Bosbach, schlug gleich den Bogen auch zu der Gefährdung der Wirtschaft, materiell und immateriell.

Hier geht es ja “nicht nur” um die Überwachung der privaten Telekommunikation, hier geht es auch um Schutz von Betriebs- und von Geschäftsgeheimnissen, die einen enormen Wert für die Unternehmen darstellen können. Und wenn die USA routinemäßig sagen, wir achten in der Bundesrepublik Deutschland das deutsche Recht, dann beruhigt das mich in keiner Weise, denn Grundrechtsverletzungen zum Nachteil von deutschen Grundrechtsträgern, die kann man nicht nur auf dem Territorium der Bundesrepublik vornehmen, sondern auch außerhalb. Wenn außerhalb Deutschlands Glasfaser-Kabel angezapft werden beim interkontinentalen Kommunikationsverkehr, wenn Knotenpunkte angegriffen werden, dann sind das Grundrechtsverletzungen, die zwar nicht auf unserem Territorium stattfinden, aber zum Nachteil der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland”, so Bosbach im Morgeninterview mit dem Deutschlandfunk. Dem Schutzbedürfnis solcher Attacken entsprechen immer mehr Angebote der Versicherungsbranche Richtung Cyber-Risk-Policen. Allein dieses Jahr haben sie wieder zahlreiche Angebote gemacht. Siehe DOSSIER.

Foto: Stehen  Mittelpunkt der Berichterstattung: Abgehörte Mobiltelefone. (Quelle: vvw)

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