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Cyberrisiken – die neue Gefahr, der neue Markt

08.07.2013 – Die Diskussion um die weltweite Abschöpfung der digitalen Informationen, nicht nur durch die an erster Stelle am Pranger stehenden US-Informationsdienste, wird auch die kommende Woche beherrschen. Dafür sorgt schon der Themenleader aus Hamburg. Mehr und mehr rückt dabei in den Vordergrund, dass es bei weitem nicht nur um das Ablauschen von Politikgesprächen geht, sondern um intensive Wirtschaftsspionage, wobei der Finanzsektor diametrale Bedeutung hat.

Der Schutz vor Cyberattacken und die Abdeckung der dadurch drohenden Schäden rückt damit in das Zentrum unternehmerischer Sicherheitskonzepte. Bei diesem Umfeld wird die Präsentation einer neuen Cyber-Police der Allianz Global Corporate & Specialty am Mittwoch dieser Woche gehörige Aufmerksamkeit finden. Die Munich Re hatte schon Ende vergangenen Jahres auf die zunehmend weltweite Bedrohung von Cyber-Attacken hingewiesen. Mit mehr als 400 Millionen Opfern weltweit und Verlusten von annähernd 400 Milliarden US-Dollar verursachte Cyber-Kriminalität weit mehr Schäden als der globale Schwarzmarkt für Drogen. In Deutschland wurden im gleichen Jahr rund 60.000 Fälle von Cyberdelikten in der Kriminalstatistik registriert. Die Erscheinungsformen von Cyberrisiken sind sehr vielfältig: Einschleusen von Viren, Internetbetrug, Industriespionage, missbräuchliche Nutzung personenbezogener Daten (Identitätsdiebstahl), Urheberrechtsverletzungen oder die Blockade von Computersystemen durch gezielte massenhafte Anfragen. Die betroffenen Unternehmen können dadurch hohe Schäden im eigenen Betrieb oder über Haftungsansprüche von Kunden oder Geschäftspartnern erleiden.

Foto: Spiegel-Cover

Links: Munich Re: Cyberangriffe sind Realität – Unternehmen müssen sich vorbereiten, Impulse: Was bieten Cyber-Versicherungen

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