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Brüsseler Flötentöne sind keine Schalmeien

21.01.2014 – EU-FahneIn rund 100 Tagen, am 25. Mai,  werden 365 Millionen Wahlberechtigte an den Urnen des Kontinents über die neue Zusammensetzung des Europäischen  Parlaments entscheiden und so auch über die Politik, die daraus resultiert. Deshalb keineswegs weit weg – weder zeitlich noch von den politischen Themen und Belangen, die für die Versicherer entscheidende Weichenstellung bedeuten. Denn in Brüssel, das weiß jeder, das hat man vielfach zu spüren bekommen, werden die Hauptpartituren für die Flötentöne geschrieben, nach denen die Versicherungsgeschäfte zu laufen haben.

Der GDV hat die Positionen jetzt aufbereitet, um die es vital geht.

Die müssen sich schon in der jeweiligen Wahlagenda abbilden, wenn man nicht in unkalkulierbares politisches Interessengelände der vielstimmigen Konkurrenz von 28 Mitgliedstaaten geraten will. Die Kernanliegen deutscher Versicherer sind nicht unbedingt die der anderen. Ob die Umsetzung von Solvency II, die Neuordnung von Provisionssystemen, der Trend zu Pflichtversicherungen, der Datenschutz – nicht wenig steht für die deutschen Versicherer auf dem Spiel, was ins Mark geht. Man erinnere sich nur, zu welchen Umstellungen der Brüsseler Drang zum Unisex für die Unternehmen führte. Was einem in diesem Zusammenhang Sorgen machen könnte, ist der Ausfall der Berliner Administration seit einem halben Jahr. Das europäische Interessengetriebe kennt keinen Leerlauf. So ist es wichtig, dass mit der Propagierung der „Positionen der deutschen Versicherer zur Europawahl 2014“ jetzt Dampf gemacht wird. Weiß man in Brüssel eigentlich, wo Meseberg liegt? (hkm)

Link: POLITICS

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