Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Brüchiger Generationenvertrag auch im Privaten

08.09.2015 – Lebensversicherung_FotoliaErnüchterung in der privaten Altersvorsorge: der Generationenvertrag ist brüchig. Erbschaften werden aufgefressen, denn nachrückende Erben leben immer länger und konsumieren mehr. Diese zentralen Befunde des Deutschen Institutes für Altersvorsorge gehen einher mit der Diskussion um die Risiken der Langlebigkeit und möglichen Senkungen des Garantiezinses.

Chefaktuar Wilhelm Schneemeier nimmt zwar der Diskussion um eine Absenkung des Garantiezinses etwas den Wind aus den Segeln (siehe POLITICS). Doch sieht sich die Versicherungsmathematik nicht zuletzt durch die demografische Prognose Herausforderungen auf der Produktseite ausgesetzt.

Für Versicherungsexperte Marco Arteaga stellt hier ein paneuropäisches Vorsorgeprodukt gerade für deutsche Versicherer eine große Chance dar. Er prognostiziert dem aktuell von der Eiopa diskutierten Produkt großes Potenzial für grenzüberschreitende Geschäftstätigkeiten jenseits gesättigter Märkte (siehe POLITICS).

Die Mehrheit vertraut bei Altersvorsorge nicht auf mögliche Erbschaften, hat das DIA festgestellt (siehe MÄRKTE). Ist der Niederschlag auf Einmalbeiträge und Vorsorgeprodukte der Generation Mitte im Vertrieb überhaupt noch messbar? (ku)

Bildquelle: Fotolia

____________

Weitere Themen im Blick von VWheute:

“Gesundheitswesen entwickelt sich zum Netzwerk für Gesundheit”
In zehn Jahren hat sich das Gesundheitswesen von einem System, das vorrangig Krankheit beseitigt, zu einem Netzwerk für Gesundheit entwickelt”, prognostiziert Andréa Belliger von der Pädagogischen Hochschule Luzern im Exklusiv-Interview mit VWheute.

Jeder fünfte Azubi zeigt riskantes Gesundheitsverhalten
Die Auszubildenden in Deutschland weisen teilweise erhebliche Defizite beim Gesundheitszustand und im Gesundheitsverhalten auf, so das Ergebnis des Fehlzeiten-Report 2015 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO). Etwa ein Drittel der Azubis berichtet demnach über häufig auftretende körperliche und psychische Beschwerden.

Online-Vergleichsportale sind umstritten
Vergleichsportale wie Check24 oder Verivox sind in der Branche derzeit umstritten. So mache der Onlinevergleich den Versicherungsmarkt transparenter und biete auch Chancen für Vermittler und Makler, meint Ingo Weber, Geschäftsführer von Verivox. Michael H. Heinz, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), pocht hingegen auf gleiche Pflichten für alle.

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten