Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Brüchige Rankingpodeste

14.02.2014 – podest-platzierung-150Wer ist der Beste, der Größte, der Schnellste? Rankings, die darauf Antworten geben (sollen), gibt es zuhauf.  Mit Wirkungen am Kundenmarkt – gerade durch die Online-Walze, die wettbewerbserheblich sind.  Die Versicherer haben fast täglich damit umzugehen – im Guten, wenn es eine “Trophäe” ist,  im Rückschlag, wenn andere auf dem Siegerpodest stehen. Die ADAC-Manipulationen um Rankings nach Veranstalterart führen sicher zu einer Erschütterung des Vertrauens der Kundenheere  in die Verlässlichkeit von Produktbewertungen.  Da kann kritische methodische  Expertise einen wichtigen Beitrag zur Objektivierung der im Ranking-Boom gezeugten Ranglisten leisten.

Einen solchen leistet Horst Müller-Peters, Professor für allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Marketing und Vertrieb an der Fachhochschule Köln, mit einer kritischen wissenschaftlichen  Betrachtung über “Nutzen und Nutzungen der Produktbewertungen in der Versicherungswirtschaft”. Haupterkenntnis: Die Kunden nehmen die Absender solcher Hitparaden erstaunlich unkritisch wahr. Auf gut Deutsch: Sie gucken zu wenig hin, von wem diese inszeniert sind. Welche Nähen gibt es zwischen Testern und Getesteten? Sind die Stichproben (“Fallzahlen”) aussagekräftig  – und sind sie wahr? Experten gehen von bis zu 30 Prozent gefälschten Nutzerurteilen aus – auch bei Versicherungsprodukten und Servicequalitäten.  Die Versicherungsforen Leipzig, die mit ihrem Netzwerk eine immer bedeutsamere Rolle im methodischen Informationsumschlag zwischen Wissenschaft und Versicherungspraxis leisten, bieten der kritischen Aufarbeitung der Ranking-Landschaft weitere Verbreitung und Vertiefung. Sollte man im Auge behalten.

Link: DOSSIER

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten