Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Börsen-Blackouts – welchen Schutz Versicherer bieten

28.08.2013 – nasdaq-times-squareZu Unruhe bei den institutionellen Anlegern hat das Vorkommnis an der US-Börse Nasdaq geführt, als die Computer letzte Woche für mehrere Stunden ausfielen. Der Vorfall sorgte für große Verunsicherung, weil sich derartige Störungen in den vergangenen Jahren häuften. Ein Software-Problem sei aufgetreten, erklärte die Betreibergesellschaft Nasdaq OMX. Die Schäden aus solchen Black Outs können unübersehbar sein. (Siehe DOSSIER: Umfrage von VWheute bei einschlägigen Anbietern von Cyber-Policen).

Der Optionshandel an der Nasdaq wurde zeitweise ausgesetzt. Es sei ein „Verbindungsproblem” aufgetreten, hieß es. Dieses habe dazu geführt, dass Kursdaten nicht verbreitet werden konnten. Die technischen Probleme seien innerhalb von 30 Minuten gelöst worden. Danach habe die Nasdaq mit anderen Börsen, Behörden und Markteilnehmern daran gearbeitet, eine geordnete Wiederaufnahme des Handels zu ermöglichen. Die Unterbrechung zog den gesamten Aktienmarkt in Mitleidenschaft. Nicht nur der Nasdaq 100 als weltweit beachteter Index für Technologiewerte wurde gestoppt, auch die Umsätze von Aktien an der konkurrierenden Nyse sanken. Die Liquidität am ganzen US-Aktienmarkt verebbte. Die Situation war so ernst, dass sogar US-Präsident Barack Obama informiert wurde. Vertraute Banker und Broker berichteten, ihre Handelsabteilungen hätten der Nasdaq dringend geraten, den Handel bloß nicht unvorbereitet aufzunehmen, um weitere Pannen zu vermeiden. Die Frage stellt sich, inwieweit solche Vorkommnisse durch neu entwickelte Cyber-Deckungen aufgefangen werden können.

Weiterführende Informationen im DOSSIER.

Link: Die Blackouts häufen sich

Foto: Wieder unter Strom: Die elektronische Börse Nasdaq in New York (Quelle: vvw)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten