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Bildungspunkte statt Busen

30.10.2014 – BaltzerAus Dortmund berichtet VWheute-Redakteur Christoph Baltzer.

Kaum noch Gedränge gab es gestern in den Gängen der Dortmunder Westfalenhallen. Auch die Zahl der Hostessen ist spürbar gesunken. Die DKM bewegt sich weg von dem Rummel der Boomzeit, und das ist gut so.

“Sein Geld hat er in einen geschlossenen Fonds gesteckt!”. Im ICE 604 Richtung Dortmund diskutierten zwei Finanzberater darüber, was wohl das Beste für einen Kunden ist, dem eine kreditfinanzierte Altersvorsorge um die Ohren fliegt. Wie ernst das Wort Beratung in der Branche inzwischen genommen wird, war auf der Dortmunder Deckungskonzept Messe (DKM) deutlich zu spüren.

Weniger Gimmicks waren auf den Ständen abzustauben, die Hostessen waren züchtiger gekleidet als früher, an die Stelle der Freizeitgags traten ernsthafte Fachgespräche zur Sache. Die Zeiten, in denen Vermittler Schlange standen, um sich zusammen mit einem von Fondsfinanz gesponserten, stark geschminkten Playgirl ablichten zu lassen, sind wohl endgültig passé.

Fast alle Besucher waren sich einig: es waren schon mehr Besucher auf der DKM gesehen worden. Und auch die Zahl der Stände ist zurück gegangen. Dafür scheinen die Stände von Branchengrößen wie Allianz, Generali, Axa und Signal Iduna immer größere Dimensionen anzunehmen. “Die Messe spiegelt die Entwicklung der Branche wider”, kommentiert ein Messebesucher. Friedrich Merz (CDU) gelang das Kunststück, eine Lanze für die Europolitik der CDU zu brechen und trotzdem Applaus zu bekommen. Walter Botermann (Alte Leipziger), Alexander Vollert (Allianz), Torsten Oletzky (Ergo) und Karsten Eichmann (Gothaer) versuchten herauszufinden, ob die Branche zukunftsfähig ist. Sie ist es. Das zeigt die Entwicklung der DKM. Bildungspunkte statt Busen.

Siehe weitere Berichte unter DOSSIER, MÄRKTE, KÖPFE.

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