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Bilanz und Perspektiven

27.11.2013 – fernrohr-150In diesen Tagen blicken Deutsche Entscheider mit Spannung auf die Veröffentlichung diverser ökonomischer Parameter. Angesichts divergierender Tendenzen ist ein Trend kaum festzustellen. Ernüchternd der jetzt vorgelegte Datenreport 2013 des Statistisches Bundesamtes. Dieser kommt zu dem Ergebnis, dass das Armutsrisiko ungeachtet des boomenden Arbeitsmarktes steigt. Gleichwohl zeigt die heute veröffentlichte Konsumklimastudie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) eine weiter ungebrochene positive Verbraucherstimmung.

Auffallend bei den Konsumklimastudien der GfK der vergangenen Jahre ist die hohe Anschaffungsneigung der Deutschen. Aufgrund der niedrigen Zinsen kaufen die Deutschen eher werthaltige Möbel, stecken ihr Geld in die Renovierung ihres Eigenheims oder kaufen eine Immobilie (siehe DABEI). Von immenser Tragweite ist die Situation der niedrigen Zinsen auch für die Assekuranz, wie gestern die Ratingagentur Standard & Poor’s auf einer Pressekonferenz in Frankfurt mit dem Thema „Ausblick zur Finanzstärke deutsche Versicherer” feststellte.

Angesichts dieser Situation werden die Lebensversicherer ihre Überschussbeteiligungen für das kommende Jahre senken müssen, glaubt Standard & Poor`s.  Die von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble in Aussicht gestellte Neuregelung der Kundenbeteiligungen an den Bewertungsreserven ist ein Zeichen, auf das die Branche angesichts der hohen Belastungen seit längerem gewartet hat. Auch Standard & Poor`s sieht in den noch geltenden Regelungen eine Situation, die an die Substanz der Unternehmen geht (siehe DOSSIER). (vwh)

Foto: Die Wirtschaft im Blick: Tendenz uneinheitlich (Quelle: ak)

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